Oldenburg Die nächsten Schritte auf dem Weg zu einer großen Handball-Karriere unternimmt VfL-Talent Lotta Hoppe in diesen Herbstferien. Die Schülerin wurde von Bundestrainer Frank Hartmann für einen Lehrgang der Jugend-Nationalmannschaft der Jahrgänge 2000/2001 eingeladen. 16 Mädchen treffen sich in der kommenden Woche im brandenburgischen Kienbaum.

„Sie ist sehr spielfreudig und hat ein sehr gutes Auge für ihre Mitspielerinnen“, sagt die ehemalige Nationalspielerin Wiebke Kethorn, die Hoppe als aktuelle B-Jugend-Trainerin beim VfL unter ihren Fittichen hat. Im Frühjahr zählte die im Jahr 2000 geborene Rückraumspielerin, die vornehmlich als Spielmacherin aufläuft, aber auch auf den Halbpositionen eingesetzt werden kann, zum Team, das beim Final-Four-Turnier um die Deutsche Meisterschaft das Finale erreicht hatte.

„Lotta spielt seit den Minis beim VfL“, erzählt Kethorn und freut sich riesig, dass sich eins ihrer Talente am Bundesleistungszentrum Kienbaum östlich von Berlin zeigen darf. Der von Montag bis Donnerstag stattfindende Lehrgang ist der erste seit der Sichtung im vergangenen Januar. Zuerst waren insgesamt 50 Spielerinnen in den Kreis der Nationalmannschaft berufen worden.

Zu diesen Talenten gehörte in Jordis Mehrtens (Jahrgang 2001, ebenfalls auf allen Rückraum-Positionen einsetzbar) noch eine weitere VfL-Spielerin. „Zwei Spielerinnen in diesem Kreis zu haben ist, ist für uns eine große Besonderheit“, sagt Kethorn: „Die Spielerinnen können sehr stolz darauf sein, wir als Verein sind es.“

Dass die Nachwuchsarbeit des VfL viele Früchte trägt, demons­triert die große Zahl an Spielerinnen, die zur Niedersachsenauswahl des Jahrgangs 1999 und jünger gehören. Zum 18-köpfigen Team von Landestrainer Christian Hungerecker, das sich in den vergangenen Tagen in Oldenburg auf den Länderpokal im Januar im baden-württembergischen Göppingen vorbereitet hat, zählen neben Hoppe weitere sieben VfL-Talente.

Mit dabei waren auch die 1999 geborenen Julia Neumann (Tor), Lisa-Marie Fragge (Rückraum Links), Laureen Hohn­holt (Rückraum Mitte), Jana Schaffrick (Kreis) und Lina Genz (Rechtsaußen) sowie Katharina Kürten (2000, Tor) und Marie Steffen (2001, Rückraum Links). Verletzungsbedingt absagen mussten die 99er Pia Mertens (Rückraum Links/Rechts) und Sara Wiechert (Rückraum Rechts).

An vier intensiven Tagen standen für die Landesauswahl etliche Trainingseinheiten in der Robert-Schumann-Halle, Teambuilding in der „Laser-Tag-Arena“ und eine Fitnesseinheit im „Olantis“ auf dem Programm. Zudem gab es zwei Testspiele gegen die Frauen von SFN Vechta (Oberliga) und VfL II (3. Liga).

„Ich bin sehr stolz darauf, dass aus meiner Mannschaft so viele Spielerinnen nominiert wurden“, sagt Kethorn: „Das zeigt, dass wir in unserer Handballjugend gute Arbeit leisten und sich die Mädels stark entwickeln.“

Jan-Karsten zur Brügge Redakteur / Sportredaktion
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