FRANKFURT /OLDENBURG Tolle Erfolge für den Oldenburger Tanzsport beim Deutschen Turnfest in Frankfurt. In den einzelnen Wettbewerben sicherten sich die Jazztanzgruppe „2 Faces“ sowie Hilke Kayser und Nadine Kühn (alle Oldenburger TB) im Team Synchron die Deutsche Meisterschaft. Auch die „Green Spirits“ landeten ganz vorne. Einen guten dritten Platz erreichte die Gruppe „Suplimento“ des Hundsmühler TV.

Höhepunkt der Laufbahn

Kayser und Kühn setzten sich in Frankfurt in der Leistungsklasse P4/P5 mit den drei Handgeräten Keulen, Reifen und Band gegen starke Konkurrenz durch und freuten sich wie ihre Vereinskolleginnen von der Jazztanzgruppe über den Titel. Für die zehn Frauen und sie sei das Turnfest „der bisherige Höhepunkt ihrer Tanzlaufbahn“ gewesen, freute sich Trainerin Susanne Köster. Die Gruppe besteht seit rund 20 Jahren und hat sich auf Bezirks- und Landesebene schon einen Namen gemacht.

„Das Jahr 2009 stand von Beginn an unter einem guten Stern“, so Köster. Passend zum 150. Vereinsjubiläum hatte sich die Gruppe, die mittlerweile in der Alterstufe 30+ startet, als Vizelandesmeister im Jazztanz für den Deutschlandpokal und als Landesmeister in Gymnastik und Tanz für die Deutschen Meisterschaften qualifiziert.

„Der erste Wettkampf in der Disziplin Gymnastik und Tanz verlief nicht ganz nach Plan“, erzählt Köster. So musste man sich mit Rang vier zufrieden geben. Es folgte die Paradedisziplin, der Jazztanz – und hier qualifizierten sich die OTBerinnen mit einer tollen Darbietung als Gewinnerinnen des Deutschlandpokals für die Deutschen Meisterschaften am Folgetag. „Unsere Tänzerinnen gaben alles und zeigten wo ihre Stärken liegen, denn vor allem im Ausdruck und der Harmonie innerhalb der Gruppe sind sie ganz weit vorne“, so Köster.

Freudentränen

Und dies zeigten sie auch bei den Deutschen Meisterschaften. Durch ihren Tanz mit dem Thema „Alles nur Theater“ sicherten sie sich im Vorkampf die besten Noten und ließen sich den Erfolg im Finale des sogenannten „Dance Cups“ nicht mehr nehmen. „Nach dem Finale lagen die Nerven blank. Es kullerten einige Tränen, die fast zu Sturzbächen wurden, als das Endergebnis bekannt gegeben wurde“, so Köster. „Die Freude war unbeschreiblich.“

Mit letztlich nur 0,15 Punkten Rückstand auf die Siegerinnen sicherte sich die HTV-Gruppe „Suplimento“ hinter dem OTB und dem Wiesbadener TV Rang drei. Auch die Hundsmühlerinnen erhielten bei ihrer ersten Teilnahme viel Lob und Anerkennung für ihre Choreographie und die technische Ausführung.

Die „Green Spirits“ von der TSG Hatten-Sandkrug tanzten sich im Bundesfinale „Tuju Stars 2009“ mit ihrer fünfminütigen Vorstellung nicht nur in die Herzen der Zuschauer, sondern überzeugten auch die Jury. „Die Rückkehr in die Zeit der Drachen“ heißt die aktuelle Choreographie der 22 Showakrobatinnen, darunter in Jastin Bunjes (16), Hanna Holl (21), Sina Tadken (13), Edlin Terwey (9) und Kedlin Terwey (10) fünf Oldenburgerinnen. Zum Bühnenbild gehören riesige Eier und ein Vulkan sowie große grüne Flügel mit denen die Mädchen Handstände machen, Drachensprünge springen und diverse andere akrobatische Leistungen zeigen.

Jan-Karsten zur Brügge Redakteur / Sportredaktion
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