Oldenburg Große Enttäuschung, kräftiges Durchatmen: Die Spieler von Verbandsliga-Primus SW Oldenburg haben zwar zum Start ins neue Tischtennis-Jahr ihre erste Partie der laufenden Saison verloren, fanden aber nur einen Tag später durch einen Sieg gegen den härtesten Verfolger rasch zurück in die Erfolgsspur.

SWO - TSV Lunestedt II 7:9. „Mit 0:4 Doppeln lässt sich nun einmal kein Spiel gewinnen“, bediente sich Oldenburgs Kapitän Johannes Schnabel im Anschluss an den unbefriedigenden Auftakt einer ebenso schlichten wie wahren Binsenweisheit. Da Claudius Baumann universitär verhindert war und einige Spieler der Zweiten per Sperrvermerk gebannt waren, half Jan Huster aus dem Landesliga-Team aus. Dem Totalblackout in den Doppeln konnte auch er sich nicht in den Weg stellen, so dass der Favorit schnell in Bedrängnis geriet.

Im oberen Paarkreuz hielten sich Jan Mudroncek und der aufgerückte Daniel Bock schadlos. In der Mitte glänzte Thuong Nguyen mit zwei Siegen, während Schnabel zweimal verlor. Unten setzte sich Huster einmal durch, während Demian Sonntag beide Male gratulieren musste. Zu allem Überfluss vergaben Mudroncek und Schnabel ein 10:8 im Finaldurchgang des Schlussdoppels, so dass es auch nichts mit einem Remis wurde.

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SWO - TuSG Ritterhude 9:2. Nicht wiederzuerkennen war der SWO-Express im Spitzenspiel. Die Gäste hatten bei der Punkteteilung den einzigen Makel auf der Oldenburger Hinrunden-Weste hinterlassen. Nun waren es die engen Spiele, die das Pendel überdeutlich zugunsten des Spitzenreiters ausschlugen ließen. 6:1 Schlusssätze sprachen eine klare Sprache und ließen die Gäste frustriert abreisen.

„Fast jede knappe Situation lief für uns. Zudem sind wir mit Claudius Baumann eine ganze Ecke stärker – allein schon, weil jeder im angestammten Paarkreuz spielen kann“, meinte Schnabel. Insbesondere Baumann und „Mr. Pokerface“ Jan Mudroncek boten im oberen Paarkreuz gegen die Linkshänder Andre Binder und Alexander Baum gleich vierfach Thriller vom Feinsten mit gutem Sport und jeweils erfolgreichem Ende für die Hausherren.

Nur Baumann/Sonntag zu Beginn sowie Nguyen gegen den konsequent die Offensive suchenden Andreas Kauert hatten das Nachsehen. „Die Rückrunde wird noch schwer genug – vor allem, weil Claudius uns eben nicht immer zur Verfügung steht“, warnte Nguyen nach dem gelungenen Gipfel.

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