Oldenburg Den zweiten Oberliga-Heimsieg verpasst, aber zumindest den Rückstand auf den Relegationsplatz nicht größer werden lassen haben die Tischtennis-Spieler von SWO durch ein 8:8 gegen den MTSV Eschershausen. Durch das Remis gegen den Abstiegsrivalen, der mit nun 5:9 Punkten direkt vor den Oldenburgern liegt, stockte das Team um Kapitän Johannes Schnabel sein Konto auf 3:9 Zähler auf.

„Wir hatten uns einen Sieg erhofft“, erklärte Thuong Nguyen: „Aber nach dem Spielverlauf geht das Unentschieden in Ordnung.“ Eschershausen hat sich vor dieser Saison mit den Polen Jacek Wandachowicz und Krzysztof Lubin verstärkt und stellt damit das wohl stärkste Paarkreuz der Liga. Die anderen Spieler des Aufsteigers bieten für Oberliga-Verhältnisse dagegen eher unterdurchschnittliche Qualität. Spiele gegen den MTSV werden so zur Mathe-Aufgabe: Vier Einzel plus zwei Doppel scheinen sicher für den Aufsteiger, mehr als ein weiteres Spiel darf man also nicht abgeben, will man gegen die Südniedersachsen gewinnen.

Vor 60 Zuschauern begann alles nach Plan, erstmals in dieser Saison ging SWO mit einer 2:1-Führung in die Einzel. Oben war dann gegen Wandachowicz und Lubin wie im Doppel kein Kraut gewachsen. Danach kam ein ganz neuer Aspekt zum Tragen: Erstmals waren die Oldenburger von Position drei bis sechs deutlich favorisiert und standen unter dem Druck, gewinnen zu müssen. Die Gäste aber zeigten, dass sie auch kein Kanonenfutter sind, und so kam es schon früh zum ersten Ausrutscher der Gastgeber, als Schnabel zu wenig selber in den Angriff kam und mit 2:3 gegen Sören Schway unterlag.

Andre Stang und Nguyen gewannen knapp, dabei zeigte Nguyen gegen den unorthodox mit Kurznoppe auf der Vorhand spielenden Alexander Spendrin das wohl spektakulärste Spiel des Tages. Als Patric Frers 1:3 gegen Andre Alshut verlor, schien der Sieg schon unmöglich.

Jan Mudroncek schaffte gegen Lubin zwar fast die Sensation, musste sich aber doch 2:3 geschlagen geben. Dem Druck hielten die Gastgeber stand und machten aus einem 4:7 ein 8:7. Im Schlussdoppel hielten Mudroncek/Schnabel gegen Wandachowicz/Lubin gut mit, mussten sich aber in jedem Satz den routinierten Polen geschlagen geben.

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