OLDENBURG Einer der Jüngsten im Feld überragte alle: Mit gerade einmal 15 Jahren hat Gian-Luca Blöcker vom OTeV die U-21-Konkurrenz bei den Tennis-Bezirksmeisterschaften in Oldenburg, Hundsmühlen und Rastede gewonnen. Dabei profitierte er im Finale nach gewonnenem ersten Satz (7:5) von der Aufgabe seines von Blasen geplagten, gleichaltrigen Gegners Loris Günther (TC RW Neuenhaus).

Nach den Viertelfinalspielen hatte es nach einem großen Oldenburger Erfolg in den vier weiblichen und fünf männlichen Altersklassen ausgesehen. 25 Spieler aus Oldenburger Vereinen waren im Hauptfeld, neun Nachwuchsakteure qualifizierten sich für die Halbfinals – am Ende setzte sich nur Blöcker durch.

Die Nummer eins des Tableaus erreichte mit souveränen Siegen das Endspiel, lag dort aber zunächst zurück. Günther legte stets vor, obwohl er sich mit seinem Auftreten unzufrieden zeigte und laut übers Aufgeben nachdachte. Erst beim Stand von 4:4 holte Blöcker mit einem starken Konter einen Breakball – und nutzte ihn prompt. Danach brachte er seinen Aufschlag durch und holte nach gut 45 Minuten Satz eins. In der Folge sah sich sein Rivale, den er aus unzähligen Trainingseinheiten und Matches kennt, nicht mehr in der Lage, der Partie noch eine Wendung zu geben, und gab auf.

Über zwei volle, aber kurze Sätze ging das U-16-Finale. Blöckers Vereinskamerad Lennard Zumbrock, der ebenfalls eine Altersklasse höher spielte, war Felix Bartels (Lingen) körperlich unterlegen und blieb chancenlos (2:6, 1:6).

Besonders positiv bewertete Bezirkstrainer Daniel Greulich die Leistung der U 11. „Anders als in vielen anderen Klassen war die Leistungsdichte sehr hoch. Diese Spieler gehören auch zur niedersächsischen Spitze“, lobte er. In Marlon (OTeV, 2.) und Jan-Torge Wilken (GVO, 3.) kamen zwei Oldenburger aufs Podest.

Dass es am Finaltag in Hundsmühlen nicht noch á la Serena und Venus Williams zum Schwestern-Duell kam, verhinderten in der U 21 Jana Strathmann (TC Neuenhaus) und Alessa Gravemann (TC Osnabrück). Sie stoppten Svenja (7:6, 6:1) bzw. Kaja Tegtmeier (6:4, 7:6). Die SWO-Spielerinnen mussten sich so also mit dem geteilten dritten Rang begnügen. Da in der U 12 auch Ole Böschen vom OTB und Jan Heine (OTeV) im Halbfinale jeweils den Kürzeren zogen, feierte aus Oldenburger Sicht am Ende nur der mit dem ruhigsten Arbeitstag: Gian-Luca Blöcker.

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