Oldenburg Gleich zwei Schritte in Richtung Meisterschaft hat die zweite Tischtennis-Mannschaft von SWO am vergangenen Sonnabend gemacht. Der Landesliga-Spitzenreiter gewann innerhalb von achteinhalb Stunden jeweils mit 9:7 bei SF Oesede II und der Spvg. Oldendorf. „Müde aber zufrieden“, lautete das Fazit von Mannschaftsführer Jona Dirks: „Ein völlig verrückter und langer Tag.“

SF Oesede II - SW Oldenburg II 7:9. Los ging es um 13 Uhr mit dem Duell der beiden Oberliga-Reserven. Wie schon beim 9:7 im Hinspiel entwickelte sich von Anfang an eine spannende Partie, obwohl die Gastgeber auf ihre nur sporadisch mitspielende Nummer eins, Gunnar Hellmann, verzichten mussten.

Sieggaranten für Oldenburg waren Daniel Bock, Thuong Nguyen und Jona Dirks selbst. Bock und Nguyen gewannen zusammen ihre beiden Doppel und bewiesen beim 3:2 gegen Hinrich Buermeyer und Nicolas Koch-Hartke im letzten Spiel Nervenstärke. Außerdem gewannen beide ihre jeweiligen Einzelduelle.

Auch Dirks holte gegen Ulf Pötter und den ehemaligen Schwarz-Weiß-Spieler Jan Appeldorn zwei Siege, so dass die Mitte mit 4:0 Punkten zum Prunkstück der Oldenburger wurde. Den neunten Zähler machte Demian Sonntag gegen Nicolas Koch-Hartke.

Für SWO II punkteten Bock/Nguyen (2), Bock (2), Dirks (2), Nguyen (2) und Sonntag.

Spvg. Oldendorf - SW Oldenburg II 7:9. Von Oesede aus ging es weiter ins knapp 25 Kilometer entfernte Oldendorf. Nach kurzem Einspielen nahmen die Gäste den Schwung aus dem ersten Spiel mit und erwischten einen guten Start. Jan Huster musste zwar gegen den sicher agierenden Christoph Chrzanowski den Ausgleich zum 2:2 zulassen, die nächsten drei Partien gingen dann aber alle im fünften Satz an SWO II. Nguyen gelang dabei das Kunststück, bei 0:2-Satzrückstand den dritten Durchgang nach einem 2:7 noch mit 11:7 zu gewinnen und das ganze Spiel noch für sich zu entscheiden.

Beim Stand von 8:4 für die Oldenburger sah alles schon nach einem relativ klaren Sieg aus, die letzten Einzel gingen aber allesamt an die Gastgeber. Nguyen und der an diesem Tag überragend agierende Bock sorgten jedoch im Enddoppel gegen Chrzanowski und Nico Henschen für die Maximalausbeute von vier Punkten an einem Tag.

„Unheimlich anstrengend“, fand Dirks die zwei engen Spiele an einem Tag: „Nicht nur körperlich, sondern auch mental.“ Das allerdings scheint den Oldenburgern nicht viel auszumachen, schon in der Hinrunde hatten sie beim Doppelspieltag in Lutten und Belm-Powe vier Zähler gesammelt. In Oldendorf punkteten für SWO II Bock/Nguyen (2), Dirks/Jochen Röben, Bock (2), Huster, Dirks (2) und Nguyen.

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