Oldenburg Mit starken Leistungen beim 11. „Robben-Cup“ im ostfriesischen Norden haben sich die Nachwuchs-Judoka von SWO auf das eigene „Panda-Turnier“ eingestimmt. Die siebte Auflage des Kräftemessens für die Altersklassen U 10 und U 12 findet an diesem Sonnabend in der neuen Judohalle an der Auguststraße statt.

An den Wettbewerben in Norden, wo insgesamt 25 Vereine mit Aktiven vertreten waren, nahmen insgesamt zwölf Judoka von SWO teil. Alle landeten auf Platz eins oder zwei. Nach dem zweitägigen Turnier standen für die Oldenburger sieben Gold- und fünf Silbermedaillen zu Buche.

Am ersten Wettkampftag, an dem in der U 12 und U 18 gekämpft wurde, sicherte sich SWO Platz eins in der Liste der erfolgreichsten Vereine. In der jüngeren Altersklasse gewannen Ole Kiphardt, Chantal Straasmeyer und Anna-Marie Bredohl in ihrer jeweiligen Gewichtsklasse alle Kämpfe vorzeitig und belegten alle Platz eins. In der U 18 bezwang Mika Aebert im Finale seinen SWO-Vereinskollegen David Sommersberg.

Am Ende des zweiten Wettkampftages, an dem die Nachwuchsathleten aus der U 10 und U 15 auf die Matten gingen, stand für die Oldenburger in der Mannschaftswertung der dritte Rang zu Buche.

Der jüngste U-10-Kämpfer Adrian Bredohl gewann sein erstes Duell durch einen Kampfrichter-Entscheid und die beiden folgenden Begegnungen jeweils vorzeitig durch gute Wurftechniken, musste sich im Finale aber geschlagen geben. Auch Nils Hartmann und Jonah Reekers landeten jeweils auf Rang zwei.

In der U 15, in der neben Würfen und Haltegriffen auch zum ersten Mal Armhebel erlaubt sind, machte sich SWO-Judoka Thorben Schulz diesen Umstand im Kampf um Platz eins zunutze. Im Bodenkampf zwang er seinen Gegner mit dem Armhebel „Juji-gatame“ zur Aufgabe. Auch die Geschwister Athina und Samuele Troise gewannen alle Duelle vorzeitig. Sie setzten im Stand und am Boden ihr technisches Repertoire variabel ein und landeten ganz oben auf dem Podest.

Ganz knapp verpasste dagegen Elias Reekers den ersten Platz in seiner Gewichtsklasse. Im Finale mussten beide Kämpfer an ihre konditionellen Grenzen gehen. Nachdem sich sein Gegner eine Wertung gesichert hatte, gelang es Reekers, einen Festhaltegriff zu setzen. In letzter Sekunde befreite sich jedoch der Kontrahent, so dass sich der SWO-Sportler mit Platz zwei begnügen musste.

Jan-Karsten zur Brügge Redakteur / Sportredaktion
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