Oldenburg Ein echtes Mammutprogramm musste Tischtennis-Bezirksoberligist SWO III am Wochenende absolvieren. Nach einem 9:4 beim FC Rastede am Freitag und einem 9:5 gegen den TTC Wiesmoor am Sonnabend folgte am Sonntag beim 2:9 gegen den MTV Jever III der erste Dämpfer. „Natürlich haben wir nach den beiden Siegen sogar mit 6:0 Zählern geliebäugelt, aber auch so können wir absolut zufrieden sein“, erklärte Mannschaftsführer Albrecht Schachtschneider und fügte hinzu: „Vorher wären wir sogar mit 2:4 Punkten glücklich gewesen.“

FC Rastede - SW Oldenburg III 4:9. Ganz kurzfristig mussten die Gastgeber auf ihren Spitzenspieler Milan Heidkamp verzichten, für ihn sprang Noppenspieler Ingo Böger ein. Das spielte den Oldenburgern natürlich in die Karten. „Trotzdem war Rastede ein starker Gegner und unsere Leistung daher auch positiv zu bewerten“, erklärte Routinier Heinrich Enneking. Vor allem oben und in der Mitte überzeugte sein Team restlos, Gegenpunkte gab es nur durch zwei Doppel und zwei ganz knappe Fünfsatzniederlagen von Johannes Lahring und Keanu Frers. Für SWO III punkteten Enneking/Heye Koepke, Schachtschneider (2), Enneking (2), Jürgen Malohn (2) und Koepke (2).

SW Oldenburg III - TTC Wiesmoor 9:5. „Das hätte auch deutlich knapper ausgehen können“, gab Malohn nach der Partie gegen den Aufsteiger zu. Nach einem 1:2-Start im Doppel gewann Schachtschneider gegen Uwe Franken nach einem 3:7-Rückstand im fünften Satz noch mit 11:9. Im nächsten Spiel bewies auch Enneking Kämpferqualitäten, als er trotz 0:2-Satzrückstand und einem 0:4 im dritten Durchgang noch gegen Christian Friesenborg siegte. Obwohl Wiesmoor vor allem an den Positionen eins bis drei als besonders stark gilt, konnten die Gastgeber in allen Paarkreuzen positive Bilanzen erspielen. Es punkteten Enneking/Koepke, Schachtschneider, Enneking (2), Malohn, Koepke (2) und Lahring (2).

SW Oldenburg III - MTV Jever III 2:9. „Vielleicht war das dritte Spiel am dritten Tag einfach zu viel“, meinte Enneking nach der klaren Pleite. „Jever war aber auch einfach gut“, fand Mannschaftsführer Schachtschneider. Dabei war Oldenburg erstmals an diesem Wochenende sogar mit einer 2:1-Führung aus den Eingangsdoppeln in die Einzel gegangen. Dort aber wollte den Hausherren, bei denen Sascha Sanders den inzwischen verreisten Lahring ersetzte, nichts mehr gelingen.

Die Oldenburger agierten immer annähernd auf Augenhöhe und verloren kein Einzel mit 0:3. Matchbälle wehrten dabei Malohn gegen Alf Schieffer und Schachtschneider gegen Wilhelm Rieken ab. Die beiden Ehrenpunkte für die dritte SWO-Mannschaft holten Enneking/Koepke und Malohn/Frers.

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