Oldenburg /Hittfeld Kurios verlief die Partie der ersten SWO-Mannschaft in der Tischtennis-Verbandsliga bei Eintracht Hittfeld. Gerade einmal acht Spiele mussten die Oldenburger bestreiten, um am Ende mit 9:4 zu gewinnen. Nichts zu bestellen hatte dagegen die Reserve beim 1:9 in weniger als zweieinhalb Stunden gegen den TV Hude II.

Eintracht Hittfeld - SWO 4:9. Fünf Punkte landeten kampflos auf dem Konto der Gäste, weil die Eintracht-Spieler Klaus Igel und Frank Mauritius zwar in der Halle waren, aber nicht spielen konnten. „Das war schon merkwürdig“, fand SWO-Mannschaftsführer Johannes Schnabel: „Aber taktisch machte das tatsächlich Sinn – im Hinspiel haben wir genau diese geschenkten Spiele gewonnen.“

Die Gastgeber gaben das Zweierdoppel kampflos ab, entschieden aber die anderen beiden Partien für sich und stellten Igel wie Mauritius im oberen Paarkreuz auf. Hier sah das Team wenig Gewinnchancen, verhinderte aber so das Aufrücken der anderen Spieler und sparte sich die begrenzten Einsätze ihrer Ersatzspieler für andere Spiele.

In den wenigen ausgetragenen Partien zeigte sich das mittlere Paarkreuz von SWO in guter Form. Benjamin Ohlrogge und Schnabel holten gegen Immanuel Mieschendahl und Jakob Hoffmeister vier Punkte. Unten verloren dagegen Felix Barrenschee (gegen Ralf Schweneker) und der angeschlagene Patric Frers (gegen Lennart Rothe).

„Es war wichtig, dass Benjamin den Sack zum 9:4 zugemacht hat“, erklärte Schnabel, „Wären wir unten noch mal drankommen und hätten wieder beide Spiele verloren, hätte Jan Mudroncek ins Enddoppel gemusst, ohne vorher einen Ball gespielt zu haben.“ Während die Nummer zwei weder im Doppel noch im Einzel zum Zuge kam, bestritt Ohlrogge gleich 15 der insgesamt 34 ausgespielten Sätze.

Für SWO punkteten Mudroncek/Schnabel (kampflos), Stang (2x kampflos), Mudroncek (2x kampflos), Schnabel (2) und Ohlrogge (2).

SWO II - TV Hude II 1:9. „Der Start mit 0:3 Doppeln und zwei schnellen Niederlagen im oberen Paarkreuz hat das Spiel bereits entschieden“, erklärte Daniel Bock, Oldenburgs Nummer zwei. Bei schwierigen Bedingungen in der unzureichend beleuchteten Halle am Schramperweg hatten die Gastgeber bei der Doppelaufstellung gepokert. Die Taktik ging allerdings überhaupt nicht auf: Es gelangen nur zwei Satzgewinne.

Im oberen Paarkreuz hatten Nico Schulz (gegen Hudes irischen Winter-Zugang Zak Wilson) und Bock (gegen Simon Pohl) nichts zu bestellen. „Das ist natürlich etwas frustrierend, wenn sich ein direkter Konkurrent wie Hude in der Rückrunde so verstärken kann. Ein zusätzlicher Spieler wie Wilson hat uns dann eben gefehlt“, meinte Bock.

Auch Jona Dirks (gegen den starken Alexander Hilfer) und Heye Koepke (an seinem 13. Geburtstag gegen den früheren Schwarz-Weißen Alex Dimitriou) blieben erfolglos. Den Ehrenpunkt machte Thuong Nguyen durch ein klares 3:0 gegen Abwehrspieler Giuseppe Castiglione, der für den verletzten Moritz Tschörtner ins Gästeteam gerutscht war.

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