Oldenburg Die SG Schwarz-Weiß Oldenburg bleibt im Kampf um den Klassenerhalt in der Tischtennis-Oberliga weiter im Geschäft. Zwar gab es am vergangenen Sonntag eine deutliche 1:9-Niederlage gegen den designierten Meister TSV Lunestedt, am Vortag hatten die Oldenburger beim 9:6 in Seelze aber schon ihren ersten Auswärtssieg geholt.

TuS Seelze - SG Schwarz-Weiß Oldenburg 6:9. Ein wichtiger Erfolg für SWO, da gleichzeitig Konkurrent Eschershausen beim Tabellenzweiten Westercelle gewann. Nachdem die Doppel in der Hinrunde noch der große Schwachpunkt der Oldenburger waren, entwickeln sie sich in der Rückrunde zur echten Stärke: Mit 3:0 gingen die Gäste in Front, und auch im Enddoppel stand es schon 2:0 für Jan Mudroncek und Claudius Baumann, als Patric Frers mit seinem 3:2 gegen Nils Dahle den neunten Zähler vorzeitig sicherte.

In der ersten Einzelrunde hatten die Gäste den Vorsprung aus den Doppeln durch sichere Siege von Jan Mudroncek gegen Alexander Vogel, Andre Stang gegen Fabian Finkendey und Johannes Schnabel gegen Nils Dahle noch halten können. Dann aber gingen gleich drei Spiele in Folge an Seelze.

Mudroncek unterlag knapp gegen Phillip Sommer, Ohlrogge musste auch gegen Vogel anerkennen, dass sein defensiver Stil gegen sicher agierende Gegner nicht zwingend genug ist, und Baumann fand gegen Finkendey überhaupt nicht in sein Spiel.

Andre Stang und Johannes Schnabel brachten mit ihrem jeweiligen zweiten Tagessieg SWO aber wieder in Front, und ein nervenstark agierender Patric Frers machte dann trotz eines 3:6-Rückstands im fünften Satz gegen Dahle den Sack zu. „Mittlerweile verstehen wir es anscheinend auch auswärts, gute Leistungen zu bringen“, freute sich Johannes Schnabel. Die Oldenburger Punkte holten: Ohlrogge/Frers, Mudroncek/Baumann, Stang/Schnabel, Mudroncek, Stang (2), Schnabel (2), Frers.

SG Schwarz-Weiß Oldenburg - TSV Lunestedt 1:9. Gegen den Ligaprimus war für die Oldenburger am nächsten Tag nichts zu holen, nach nur zwei Stunden konnten die Gäste mit ihren knapp 30 mitgebrachten Fans die praktisch feststehende Meisterschaft feiern. Die deutliche Niederlage konnte Johannes Schnabel aber verschmerzen. „Unsere Hausaufgaben haben wir mit dem Sieg in Seelze gemacht“, sagte der Mannschaftsführer: „Jedes Einzel oder Doppel gegen den TSV Lunestedt ist nur ein Zusatz, da sie insgesamt deutlich besser besetzt sind und wir gegen sie nicht punkten können.“

Den Ehrenpunkt holten Jan Mudroncek und Claudius Baumann bereits im ersten Doppel gegen Martin Gluza und Ersatzmann Uwe Runge, der für Christoph Bruns eingesprungen war.

Immerhin kamen die Gastgeber noch dreimal in einen fünften Satz: Benjamin Ohlrogge glich gegen den ehemaligen Zweitligaspieler Martin Gluza nach 0:2 Rückstand noch aus, verlor dann aber ebenso mit 2:3 wie Claudius Baumann in einem vor allem durch Aufschläge geprägten Spiel gegen Marcel Czichy und Andre Stang gegen Dennis Heinemann. So blieb es bei einem einzigen Oldenburger Punkt.

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