Oldenburg In der fünften Minute der Nachspielzeit haben die Kreisliga-Fußballer des SV Ofenerdiek die erste Niederlage seit Anfang November (1:3 gegen Jeddeloh II) verhindert. Durch das 4:4 im Nachholspiel unter der Woche in Lehmden verpasste der Aufsteiger aber die Rückkehr auf Platz eins. Der FC Medya zeigte beim 0:8 in Ofen eine sportlich desolate und mit drei Gelb-Roten Karten disziplinarisch peinliche Vorstellung. Bloherfelde wartet nach dem 0:3 in Zwischenahn weiter auf den ersten Sieg. Am Wochenende gibt es fünf Partien mit Oldenburger Beteiligung.

TuS Lehmden - SV Ofenerdiek 4:4. Die Zuschauer hatten an diesem Spiel mit mehrmals wechselnder Führung ihren Spaß – die Trainer nicht. „Wenn wir über 90 Minuten so konzentriert gespielt hätten wie in den ersten 20 Minuten beider Halbzeiten, wären wir als Sieger vom Platz gegangen“, sagte Ofenerdieks Co-Trainer Kai Lösekann und ärgerte sich über einige Aussetzer in der Defensive. Die Gäste hätten in der Anfangsphase mehr als nur das 1:0 durch Ole Gucanin erzielen müssen. Nach dem 4:3 durch Renke Brunken sah Lehmden lange wie der Sieger aus, doch in der Nachspielzeit gelang Jannik Brandt noch der Ausgleich.

TuS Ofen - FC Medya 8:0. In der ersten halben Stunde waren die Gäste besser, doch mit der Führung durch Adriatik Roka brachte Ofen Ruhe in sein Spiel (25. Minute). Mit den beiden Toren kurz vor der Pause zum 3:0 war die Vorentscheidung gefallen. Nach dem Wechsel beschäftigten sich die Oldenburger mehr mit dem Schiedsrichtergespann als mit dem Fußballspielen – drei Gelb-Rote Karten wegen Meckerns waren die Folgen der Undiszipliniertheiten.

VfL Bad Zwischenahn - TuS Bloherfelde 3:0. Mit einer direkt verwandelten Ecke gelang Jan-Gerd Moldenhauer das frühe 1:0 (8.). Nur neun Minuten später erhöhte Robert Wojciechowski, ehe Bloherfelde zwar drei Kontermöglichkeiten hatte, sie aber nicht nutzte. „Wir haben über 90 Minuten die Zweikämpfe angenommen und hätten eigentlich einige Tore mehr machen müssen“, sagte Gastgeber-Coach Stefan Jasper.

TuS Ofen - SV Eintracht (Freitag, 19.30 Uhr). Die Gastgeber haben ihren Vorsprung auf die Abstiegsplätze durch den 8:0-Sieg auf fünf Punkte vergrößert. „Wir sind aber noch nicht aus dem Gröbsten heraus, denn jetzt haben wir fast nur noch Spiele gegen Mannschaften von oben“, warnt Ofens Co-Trainer Jens Lochmüller. SVE-Coach Thomas Absolon plagen Personalnöte: „Wir haben jetzt schon Probleme. Ich muss sehen, wer auflaufen kann.“

TuS Eversten - TuS Petersfehn (Freitag, 19.45 Uhr, Sportplatz Hundsmühler Höhe). Für beide Teams geht es um nichts mehr. Petersfehn trotzte am vergangenen Wochenende Ofenerdiek ein 2:2 ab. Eversten punktete ebenfalls auswärts (0:0 bei Eintracht), doch Trainer Brian Adamovic war unzufrieden.

FC Medya - SV Ofenerdiek (Sonntag, 14 Uhr, Sportplatz Klingenbergstraße). Alles andere als ein klarer Sieg der Gäste, die bei einem Spiel weniger nun punktgleich mit den an diesem Wochenende spielfreien Bümmerstedern Platz zwei belegen, wäre eine Überraschung. Bei Medya werden die Undiszipliniertheiten beim Debakel in Ofen wohl Folgen haben. Die Vereinsspitze zeigte sich enttäuscht. Auch Coach Jörg Scheel kündigte schon personelle Veränderungen an: „Wir werden in der 1. Kreisklasse einen Neuaufbau starten.“

FC Ohmstede - TV Metjendorf (Sonntag, 15 Uhr, Sportplatz Rennplatzstraße). Erstmals in diesem Jahr spielt der FCO auf seinem Rasenplatz, alle bisherigen Heimspiele fanden auf Kunstrasen statt. „Beim 2:0 bei Medya hat es auf Rasen schon gut geklappt. Spiele gegen Metjendorf garantieren immer viele Tore und Spannung“, meint Trainer Berthold Boelsen.

SG Großenmeer/Bardenfleth - TuS Bloherfelde (Sonntag, 15 Uhr). Während die Gastgeber bei fünf Punkten Rückstand auf Ofen noch auf den Klassenerhalt hoffen dürfen, fehlen Bloherfelde bei noch zehn Spielen schon zwölf Zähler zum rettenden Ufer. Für das Team von Christian Fels geht es wohl nur noch darum, die Saison mit Anstand zu Ende zu spielen.

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