OLDENBURG Fünfmal lagen Leichtathleten aus Oldenburg bei den niedersächsischen Hallenmeisterschaften der Jugend A und Schüler in Hannover in den Medaillenrängen. Angesichts von fünf weiteren Endkampf- bzw. Endlaufplatzierungen befanden sich die Oldenburger Nachwuchstalente mit diesen Ergebnissen durchaus im Soll, zumal in Marie-Anna Dunkhase (DSC) auch noch eine Titelanwärterin nicht am Start sein konnte.

Zum einzigen Titel für einen Oldenburger kam mit Arne Surmann (BTB) ein Athlet, der fast die gesamte Saison 2010 durch Krankheit und Verletzung pausieren musste. Nun meldete er sich nicht nur mit einem überlegenen Sieg über 60 m Hürden der männlichen Jugend A eindrucksvoll zurück. Mit seiner Laufzeit von 8,20 Sek. untermauerte Surmann zudem seine Ambitionen für den Endlauf bei den deutschen Jugend-Hallenmeisterschaften Mitte Februar in Leverkusen an.

Deutlich unter DM-Norm

Der BTBer hatte sich in Hannover ausschließlich auf die Hürdenstrecke konzentriert und mit 42/100 Sek. einen mehr als deutlichen Vorsprung vor dem Zweitplatzierten. Surmann blieb mit seiner Siegerzeit deutlich unter der Norm für die Jugend-DM (8,50 Sek.).

In der gleichen Altersklasse hatte sich Dennis Behrens (VfL) vielleicht etwas mehr erhofft. Aber mit seinen durchaus ordentlichen 52,98 Sek. über 400 m und 2:02,25 Min. über 800 m lag er am Ende „nur“ auf Platz sieben über 400 m und Platz neun auf der 800-m-Distanz. Allerdings war das Gesamtniveau gegenüber dem Vorjahr besonders über 800 m deutlich gesteigert.

In der Klasse M 15 kam Julian Hartung (DSC) über 300 m in 38,33 Sek. mit der Vizemeisterschaft zu einem bestmöglichen Erfolg. Der DSCer blieb einige Zehntelsekunden hinter seinen in der Woche zuvor erzielten 38,09 Sek. zurück, hätte aber auch mit dieser Leistung keine Chance gegen den überragenden Nikolai Juretzko (LG Nienburg) gehabt, der in 37,18 Sek. siegte. Über 60 m war Julian Hartung als Achter gerade eben in den Endlauf gerutscht, steigerte sich dort aber auf 7,80 Sek. und wurde Fünfter.

Hungar holt Bronze

Kontinuierlich verbesserte sich Constanze Hungar (DSC) in der weiblichen Jugend A von Lauf zu Lauf: Im Vorlauf blieb sie mit 7,95 Sek. über 60 m auf Anhieb unter acht Sekunden. Im Zwischenlauf näherte sie sich ihrer Bestleistung mit den erzielten 7,91 Sek. bis auf 1/100 Sekunde, und im Endlauf kam sie in persönlicher Bestzeit von 7,89 Sek. mit Rang drei auf eine kaum erwartete Platzierung.

Im Weitsprungwettbewerb der weiblichen Jugend A war Thea Schmidt (DSC) mit ihrem dritten Rang nicht nur die beste B-Jugendliche, sondern hatte auch noch weiteren Grund zur Freude. Sie hatte nämlich gleich im ersten Durchgang mit 5,53 m eine persönliche Bestweite vorgelegt und steigerte sich im dritten Durchgang sogar noch auf 5,60 m. Über 60 m erreichte Schmidt im Vorlauf 8,21 Sek. und lief im Zwischenlauf mit 8,16 Sek. dicht an ihre persönliche Bestzeit heran.

8,15 Sek. im Zwischenlauf über 60 m reichten unterdessen für Lara Diekmann (DSC) nicht für den Endlauf, wohl aber ihre 26,54 Sek. über 200 m. Dort erreichte sie den B-Endlauf, lief als Dritte 26,87 Sek. und wurde in der Gesamtwertung Siebte.

Pech hatte indes die 4x200-m-Staffel der weiblichen Jugend A: Die Startgemeinschaft Löningen/Werlte/DSC Oldenburg – gebildet mit den Oldenburgerinnen Thea Schmidt, Lara Diekmann und Constanze Hungar sowie Sonja Gerdes von Sparta Werlte – wurde in 1:46,27 Min. Vierte, verfehlte aber die angestrebte Norm für die deutschen Jugend-Hallenmeisterschaften um 27/100 Sekunden.

Dritte trotz Missgeschicks

Gut behaupteten sich die dem ersten B-Jugend-Jahr angehörenden Anne Hochwald und Friederike Lindner (beide DSC) im Feld der A-Jugendlichen über 1500 m. Hochwald stürzte nach einem guten Drittel der Distanz und musste die Spitzengruppe ziehen lassen. Sie wurde aber trotz ihres Missgeschicks noch Dritte in 5:14,42 Min., und Lindner kam in 5:19,73 Min. auf den siebten Rang.

Dreimal war Lisa Schröder (OTB) in der Klasse W 15 am Start. Die W-14-Landesmeisterin des vergangenen Jahres hatte im Hochsprung mit den Anfangshöhen keinerlei Probleme. Sie nahm sowohl die 1,46 m und die 1,51 m auf Anhieb, kam aber erst im letzten Versuch über die dann aufgelegten 1,54 m. Die 1,57 m waren an diesem Tag danach zu hoch für Schröder. Das bedeutete, zusammen mit einer weiteren Athletin, Platz fünf für die Oldenburgerin. Die 60 m Hürden lief Schröder im Vorlauf in 10,08 Sek., im Kugelstoßen wurde sie mit 9,46 m Zehnte.

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