Oldenburg Eigentlich wollte VfL-Sportleiter Detlef Blancke nach dem Spiel der Oberliga-Fußballer gegen den 1. FC Egestorf-Langreder den im Vereinsheim wartenden Fans den Namen des neuen Trainers verraten. Doch Blancke war trotz des Klassenerhaltes des VfL richtig sauer, denn der Wunschkandidat Stephan Ehlers hatte ihm fünf Minuten nach Spielschluss am Telefon einen Korb gegeben.

Begründet hat der jetzige Trainer der A-Junioren des JFV Nordwest seinen plötzlichen Sinneswandel mit einem bevorstehenden Engagement bei einem Regionalligisten. Dabei soll es sich um den BSV Rehden handeln. Bei Ulf Kliche, der zum Saisonende beim VfL aufhört, löste die Nachricht ein ungläubiges Kopfschütteln aus.

„Stephan Ehlers hatte uns eine mündliche Zusage gegeben, für mich ist das auch ein Vertrag“, ärgerte sich VfL-Präsident Rainer Bartels über den Wortbruch des Trainers, der vor seiner Zeit beim JFV für den VfL tätig war. „Wir bleiben trotzdem ganz ruhig. Wir sind ein gut geführter Verein. Ich bin sicher, dass wir schnell einen neuen Trainer finden werden“, zeigte er sich zuversichtlich. Ehlers war für die Verantwortlichen des VfL der Favorit auf die Kliche-Nachfolge, da er zahlreiche Spieler aus dem Kader aus seiner Arbeit beim JFV kennt.

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„Die plötzliche Absage ist schwer zu verkraften, ich bin von Ehlers schwer enttäuscht. Die Vereinbarung mit ihm sah vor, dass er im Falle unseres Klassenerhalts in der Oberliga unser neuer Trainer wird. Bei einem Abstieg hätten wir eine andere Lösung finden müssen. Die Art, wie die Absage erfolgte, ist einfach stillos“, sagte Blancke erbost.

Mehr Erfolg hat der VfL-Sportleiter bei den Verhandlungen mit den bisherigen Spielern. 18 der 20 Akteure werden auch in der kommenden Oberligasaison beim VfL spielen. Julian Kersting wechselt zum neuen Ligarivalen BV Cloppenburg. Thore Sikken spielt zukünftig beim Landesligaaufsteiger Atlas Delmenhorst. Pascal Steinwender und Kai Kaissis, die in der Winterpause vom Regionalligisten VfB an die Alexanderstraße gewechselt waren, bleiben für eine weitere Saison beim Oberligisten. Zwei bis drei Spieler will der VfL noch zusätzlich verpflichten.

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