OLDENBURG OLDENBURG - Tischtennis-Ballwechsel sind oftmals sehr kurz: Aufschlag, Rückschlag, Schmetterschlag, Ende. Als jedoch Sonnabend die Champions-Tour in der Halle am Brandsweg gastierte, war alles anders. Die Oldenburger Tischtennis-Fans bekamen von Jörg Rosskopf, Jörgen Persson und Co. atemberaubenden Sport geboten, nicht selten flitzte die kleine Kugel bis zu 30 Mal hin und her. Kein Wunder also, dass die mehr als 200 Zuschauer nach dem Turnier rundum zufrieden nach Hause gingen.

Die Champions-Tour reist in zwei Gruppen mit jeweils sechs Spielern durch Deutschland. Dabei geht es nicht um Weltranglisten-Punkte, sondern darum, Werbung für den Tischtennis-Sport zu machen. Das gelang in Oldenburg den sechs Akteuren – außer Rosskopf und Persson waren noch Zoltan Fejer-Konnerth, Jens Lundquist, Lucjan Blaszczyk und Bartosz Such mit dabei – ganz hervorragend.

Gleich das erste Match bestritten die Topstars Rosskopf und Persson – und zeigten sich bester Laune. Sie schmetterten, sie flachsten, sie sprachen sogar während der Partie mit dem Publikum. Als ein junger Fan bei einem wichtigen Punkt für Jörg Rosskopf lauthals „Jaaa!“ schrie, wandte sich der 36-Jährige sofort an den Kleinen und versprach ihm ein Trikot. Ein anderes Mal bezog Persson die Anhänger mit ein und fragte, ob der Ball noch die Kante berührt habe.

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„In erster Linie sind wir schon hier, um den Fans spektakuläre Ballwechsel zu bieten“, so Rosskopf. „Aber bei allem Spaß wird besonders in entscheidenden Situationen schon eine gewisse Portion Ehrgeiz an den Tag gelegt.“

Dass die Champions-Tour überhaupt nach Oldenburg kam, war neben Sponsoren vor allem der Tischtennis-Abteilung von Tura 76 zu verdanken, die für die Organisation verantwortlich zeichnete. Leiter Oliver Hassel freute sich ganz besonders auf Jörgen Persson, den mittlerweile 39-jährigen Schweden. „Ich habe Persson bereits vor 20 Jahren bei der Champions-Tour in Brake gesehen“, erzählte Hassel. „Dass der immer noch auf einem solch hohen Niveau spielt, ist toll.“

Der sportliche Wettkampf genoss am Sonnabend zwar nicht die höchste Priorität – aber der Vollständigkeit halber: Das Turnier in Oldenburg gewann der Pole Lucjan Blaszczyk durch einen 3:2-Finalerfolg gegen Jens Lundquist aus Schweden.

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