Oldenburg Wiederaufstieg geschafft: Die erste SWO-Mannschaft hat durch ein 9:2 am Sonnabend gegen den TuS Sande die Meisterschaft in der Tischtennis-Verbandsliga perfekt gemacht. Tags darauf ließen die Oldenburger, die damit in der nächsten Saison wieder in der Oberliga antreten dürfen, einen 9:5-Erfolg gegen den TuS Lutten folgen.

Anfang Dezember schien der Titelgewinn bei sechs Punkten Rückstand auf die bis dahin verlustpunktfreien Luttener noch illusorisch – doch mit neun Siegen in Folge bei einem gleichzeitigem Einbruch des Titelrivalen wurde Platz eins sogar vorzeitig und ungefährdet abgesichert.

„Wir hatten unser Saisonziel eigentlich schon auf Rang zwei korrigiert“, sagte nun Mannschaftsführer Johannes Schnabel: „Eine Chance auf die Meisterschaft schien nicht mehr zu existieren.“ Mit dem 9:1 im letzten Hinrundenspiel in Lutten begann aber eine Serie, die jetzt in der Meisterschaft gipfelte.

SW Oldenburg - TuS Sande 9:2. Ein Unentschieden hätte den Gastgebern zum Titelgewinn gereicht, doch sie wollten mehr. Angeführt von Andre Stang und Patric Frers, die mit einem 3:1 gegen Patrick Kohlrautz und Henning Hartmann, dem zweitbesten Doppel der Liga, auftrumpften, wurde eine 3:0-Führung herausgespielt.

Auch im Einzel ließ SWO nichts anbrennen. Nur Felix Barrenschee im Duell der Noppenspieler gegen Alexander Janssen sowie Jan Mudroncek gegen Kohlrautz ließen Gegenpunkte zu. Nachdem Stang mit einem 11:2, 11:4 und 11:6 gegen Kohlrautz den Punkt zur Meisterschaft unter Dach und Fach gebracht hatte, war es Mudroncek, der gegen Hartmann trotz 0:2-Satzrückstand den Sieg absicherte.

Damit leisteten die Oldenburger gleichzeitig wichtige Schützenhilfe für die eigene zweite Mannschaft im Kampf gegen den Abstieg. Es punkteten Mudroncek/Schnabel, Stang/Frers, Benjamin Ohlrogge/Barrenschee, Stang (2), Mudroncek, Schnabel, Ohlrogge und Frers.

SW Oldenburg - TuS Lutten 9:5. Auch im Duell mit dem geschlagenen Rivalen glänzten Stang und Frers mit einem Sieg gegen das gegnerische Einserdoppel. Das 3:2 der Oldenburger war für Audrius Kacerauskas und Tim Ackermann die zweite Saisonniederlage. Mudroncek und Schnabel verloren, doch Ohlrogge und Barrenschee sorgten für eine 2:1-Führung.

Im Einzel ging es oft knapp zu. Zehn Partien wurden erst im fünften Satz entschieden, sechs davon gewannen die Gastgeber. Im oberen Paarkreuz gelangen Stang und Mudroncek gleich vier vorentscheidende Fünf-Satz-Siege gegen Kacerauskas und Ackermann. Ein gegenüber den ersten Rückrundenspielen verbesserter Frers machte mit einem sicheren 3:0 gegen den jungen Lenard Budde den Sack zu. Es punkteten: Stang/Frers, Ohlrogge/Barrenschee, Stang (2), Mudroncek (2), Ohlrogge und Frers (2).

„Im letzten Spiel gegen Dissen wollen wir unsere perfekte Rückrunde mit einem Sieg beenden“, sagte Schnabel. Gründe für die Steigerung in der zweiten Saisonhälfte seien die starken Doppel (19:7 Siege), das etwas verbesserte obere und das stark verbesserte mittlere Paarkreuz gewesen, erklärte Schnabel: „Damit konnten wir in vielen Spielen direkt 5:2 oder 6:1 in Front gehen und die Gegner regelrecht überrollen.“

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