OLDENBURG Mit Lois Abbingh vom VfL Oldenburg, Wiebke Hannemann von der SG Schwarz-Weiß Oldenburg und Vera Czerny vom Oldenburger Ruderverein (ORVO) werden drei weiteren Kandidatinnen für die Wahl der „Sportlerin des Jahres“ vorgestellt.

Internationale Erfahrung

Die 19-jährige Handballerin Lois Abbingh zählt seit 2010 zu den Leistungsträgerinnen der Frauen-Bundesligamannschaft des VfL. Vor ihrer Zeit in Oldenburg spielte die vielfache niederländische Nationalspielerin bei V+S Groningen sowie E&O Emmen. Für den VfL war sie die erhoffte Verstärkung. Trotz der starken Konkurrenz im Rückraum steht sie regelmäßig in der Startaufstellung.

Nicht nur in der Bundesliga, sondern auch auf internationaler Ebene hat sie ihre Torgefährlichkeit unter Beweis gestellt. So wurde sie unter anderem in der Saison 2009/2010 Torschützenkönigin der Ersten Niederländischen Division. Mit dem VfL strebt sie in der laufenden Saison einen Platz im oberen Tabellendrittel an.

Hoffnungsvolles Talent

Die 22-jährige Vera Czerny zählt zu den zahlreichen hoffnungsvollen Talenten in den Reihen des Oldenburger Rudervereins. Nach einer dreijährigen Wettkampfpause hat sie unter der Leitung von Trainer Steffen Oldewurtel wieder einen hohen Leistungsstand erreicht.

Angefangen mit dem Rudern hat sie 2001 in Diepholz, seit 2004 startet sie für den Regattaverband Ems-Jade-Weser. Dem ORVO gehört sie seit 2009 an. Im vergangenen Jahr sicherte sie sich mit dem Frauen-Vierer die Norddeutsche Meisterschaft und wurde im Mixed-Vierer und Frauen- Zweier Landesmeister.

Für die nähere Zukunft hat sich die 22-Jährige zum Ziel gesetzt, an den bisherigen guten Leistungen anzuknüpfen und sich für die deutschen Hochschul-Meisterschaften zu qualifizieren. Hier hofft sie, einen der ersten drei Plätze zu belegen.

Erfolgreiches Jahr

Auch Wiebke Hannemann aus der Judoabteilung der SG Schwarz-Weiß Oldenburg kann auf ein überaus erfolgreiches Jahr 2011 zurückblicken. Die 26-jährige Diplom-Pädagogin gewann bei den Landesmeisterschaften mit ihrer Kata-Partnerin Conny Otterbein ihre erste Kata-Medaille und qualifizierte sich damit für die Deutschen Meisterschaften. Gegen die starke und um einiges erfahrenere Konkurrenz reichte es hier nach guten Vorstellungen zu einem siebten Platz.

Zehnter Platz bei WM

Mit Kata-Partner Roland Peplinski von TSV Wettmar folgte bei der Weltmeisterschaft trotz nur kurzer Vorbereitungszeit gegen die internationale Konkurrenz ein zehnter Platz.

Für dieses Jahr hat sie sich eine weitere Verbesserung ihrer Leistungen bei den Landesmeisterschaften im Mai vorgenommen. Die Teilnahme an den deutschen Kata-Meisterschaften im Juni hat sie ebenfalls eingeplant. Zudem steht die Prüfung zum 2. Dan und zur Trainer-B-Lizenz an.

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