Peter Haver, Vorsitzender des Oldenburger Tennisvereins, äußert sich zu den Erwartungen an die erste Männermannschaft. Er geht davon aus, dass das Team in dieser Wintersaison in der Regionalliga Nord-Ost sicher den Klassenerhalt schafft.

Frage: Herr Haver, die erste Mannschaft ist mit einem 6:0 gegen den Uhlenhorster HC und nun einem 2:4 beim Club an der Alster in die Regionalliga Nord-Ost gestartet. Was erwarten Sie von dem Team in der laufenden Wintersaison?

Peter Haver: Der Auftakt war ja schon vielversprechend. Ich denke, dass der Klassenerhalt sicher gelingt, und kann mir vorstellen, dass die Mannschaft im oberen Tabellendrittel landet.

Frage: In der kommenden Sommersaison startet die Mannschaft in der 2. Bundesliga. Was bedeutet das für den OTeV?

Haver: Für mich ist das eine nicht erwartete Entwicklung, weil wir als einziger Verein weitgehend auf starke ausländische Spieler verzichten, sondern sagen: Unser Hauptaugenmerk gilt den Jugendlichen, die im Tennis-Bezirk Weser-Ems groß geworden sind. Der Aufstieg ist eine Klasseleistung von Trainer und Mannschaft, die ich gar nicht genügend honorieren kann.

Frage: Kann sich ein Club wie der Oldenburger Tennisverein eine so hoch spielende Mannschaft überhaupt leisten?

Haver: Das ist nur dadurch möglich, dass die Spieler uns sehr stark entgegenkommen und somit die Kosten im Vergleich zu denen anderer Vereine deutlich niedriger sind.

Frage: Nicht nur im Basketball, Handball und Fußball wird mit Nachdruck an der Akquise neuer Sponsoren gearbeitet. Wie sieht es angesichts dieser Konkurrenz in Oldenburg für den OTeV aus?

Haver: Da hat der Tennissport sicherlich einen deutlichen Nachteil gegenüber den anderen Sportarten. Das hängt auch damit zusammen, dass die Zuschauerzahlen beim Tennis ganz andere sind. Aber wir sind da mit der EWE als Hauptsponsor auf einem guten Weg und sind außerdem auch guter Hoffnung, dass noch mehr Sponsoren kommen.

Frage: Wie sieht es um den Gesamt-Verein OTeV aus?

Haver: Wir sind als Sparten-Verein sehr gesund und halten seit Jahren unsere Mitgliederzahl von rund 600 aktiven Mitgliedern – hinzu kommen noch rund 60 passive. Finanziell werden wir das von mir – als ich vor 20 Jahren in den Vorstand eintrat – gesteckte Ziel, Abbau der Altlasten, erreicht haben.

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