Oldenburg Hochkonzentriert nimmt Ann-Katrin Näther ihr Luftgewehr in den Anschlag. Noch eine Zehn und sie hat die perfekte Serie geschafft. Sacht drückt sie den Abzug. Pling. Der Schuss landet auf der Scheibe. Die Schützin des SV Tell Wechloy hat es vollbracht: eine 100er Serie – besser geht’s nicht. Mit einem Endergebnis von 388 von 400 möglichen Ringen ist die Oldenburgerin neue Bezirksmeisterin der Frauen.

Am Wochenende traten die Schützen zu den Bezirksmeisterschaften in der Disziplin Luftgewehr in Oldenburg (Frauen) und Hahn (Jugend) an. Dabei räumten zahlreiche Teilnehmer aus der Stadt Oldenburg Medaillen ab.

Richtig eng war das Titelrennen bei den Frauen. Auf Rang zwei hinter Näther landete Anthea Hülstede vom SV Etzhorn, ebenfalls mit 388 Ringen. Sie konnte bei der perfekten letzten Serie von Näther nicht mithalten. Auf Rang drei nur einen Zähler dahinter positionierte sich Nadine Gudert, ebenfalls vom SV Tell Wechloy.

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Mit Ann-Katrin Ochtrop landeten Näther und Gudert mit 1159 Ringen in der Mannschaftswertung auf Rang eins. Nur vier Zähler dahinter positionierten sich der SV Etzhorn mit Hülstede, Nicole Fredehorst (385 Ringe) und Anke Horstmann (381 Ringe).

In der Jugendklasse war die Mannschaft der Oldenburger Schützen das Maß der Dinge. Mit 1052 Ringen setzten sich Saskia Fangmann, Isabel Zippel und Lucas Evers vor dem SV Stoppelmarkt durch.

Auch im Einzel glänzten die Oldenburger. Zippel erreichte 371 Ringe und Platz eins, für Helen Hawighorst vom SV Etzhorn reichten 358 Ringe lediglich zu Platz drei. „Besonders Isabel und Lucas haben eine super Leistung gezeigt“, war Betreuer Udo Reiners-Näther stolz auf seine jungen Schützlinge.

In der Frauen-Altersklasse ging eine Einzel- und eine Teammedaille an Oldenburger. Mit 367 Ringen gewann Susanne Heidorn vom SV Etzhorn. In der Mannschaftswertung erreichten Jutta Kettler (361), Roswita Näther (365) und Ute Gode (352) den dritten Rang, blieben mit ihren Ergebnissen aber deutlich unter ihren Möglichkeiten. Bei den Landesmeisterschaften am 17. und 18. Juni haben sie die Möglichkeit, es noch besser zu machen. Dann streben wieder alle nach den perfekten 100er-Serien.

Anna Lisa Oehlmann Volontärin, 3. Ausbildungsjahr / NWZ-Redaktion
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