KREYENBRüCK Sportunterricht der besonderen Art gab es am Dienstagmorgen in zwei Grundschulen. In der Schule Klingenbergstraße ging es beim Training mit zwei Spielern der EWE Baskets hoch her. In der ältesten Oldenburger Turnhalle (125 Jahre) der Wallschule an der Peterstraße wurde eine neue Sportart vorgestellt.

Zu Gast in der Grundschule Klingenbergstraße waren die beiden Profispieler Eddie Gill (32 Jahre alt, 1,86 Meter groß) und Christopher McNaughton (28 Jahre, 2,10 Meter). Sie führten die Klasse 4b in die Grundlagen des Basketballspiels ein.

Übungen im Prellen, der richtigen Körperhaltung und dem Blick für die Mitspieler wurden von Gill exemplarisch vorgeführt und von den Schülern nachgemacht. Im Anschluss wurden die erlernten Grundkenntnisse zunächst mit dem einfachsten Wurf beim Basketball, dem Korbleger, erprobt. Später dann durften die 24 Schüler in schnellen Spielen beweisen, was sie bei den Profis an diesem Vormittag gelernt hatten.

Lauter Jubel bei jedem erzielten Korb verriet, dass die Kinder eine Menge Spaß hatten. „Ich fand’s gut, dass sie uns trainiert haben“, erzählte die zehnjährige Gülbahar. „Die Korbleger waren toll“, ergänzte Leon (10). Natürlich mussten die beiden Profis im Anschluss an eine Fragerunde der Schüler noch reichlich Autogramme schreiben, bis sich Klassenlehrerin Rosemarie Carstens und stellvertretende Schulleiterin Ingrid Lietzmann bei den hochgewachsenen Spielern bedankten.

In der Wallschule fand unterdessen ein Low-T-Ball- Turnier für alle Jahrgangsstufen statt. Das Turnier wurde in Kooperation mit dem Post SV ausgerichtet. „Das Besondere ist, dass die Schüler bei einfachsten Regeln viel Ballgefühl erwerben und Spaß dabei haben“, sagte Rudi Neumann-Leimgruber vom Förderverein Schule, „das Spielsystem gibt es seit etwa 2001, ist aber später nach Oldenburg gekommen“. Bei diesem Sport kommt es darauf an, einen volleyballgroßen, aber sehr leichten Ball unter einem Brett hindurch seinem Gegenspieler mit einem Tennisschläger zuzuspielen.

„Es ist ein super Einstieg in das Tennisspiel“, sind Heiko Thöle und Hermann Meiners vom Post SV überzeugt. Der Verein stellte für dieses Turnier alle Sportgeräte zur Verfügung. Heiko Thöle lobte die Zusammenarbeit der Schule, vertreten durch Schulleiterin Irmgard Hornbostel und Laura Wilken, mit dem Post SV, bei dem viele Pensionäre an der Verwirklichung des Turniers beteiligt gewesen seien.

Die Wallschule ist laut Heiko Thöle nicht die letzte Schule, an der dieser Sport vorgestellt werden soll. Etwa im Juni ist dann eine Stadtmeisterschaft mit Beteiligung der Jahrgangssieger angedacht.

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