Salzgitter Eine Silber- und eine Bronzemedaille haben die Ruder-Asse vom in Oldenburg beheimateten Regattaverband Ems-Jade-Weser bei den Deutschen Sprintmeisterschaften auf dem Salzgittersee geholt. Zwei mit starken Talenten aus der Region besetzte Doppelvierer sorgten für die Podestplatzierungen vom Team Nord-West.

Packende Duelle

„Für die beiden Leichten freut es mich, dass sie in dieser Saison ihre zweite Meisterschaftsmedaille in Empfang nehmen durften“, meinte der Oldenburger Trainer Matthias Helmkamp mit Blick auf Maximilian von Bülow und Ben Reipöler, die normalerweise bei den Leichtgewichten starten und sich in Salzgitter mit Cornelis Canenbley und Maximilian Dause Silber im A-Junioren-Doppelvierer der offenen Klasse sicherten. „Für Max Dause und Cornelis Canenbley ist es nach einer sehr starken Saison der verdiente Lohn“, ergänzte Helmkamp.

Talentsichtung beim ORVO am Achterdiek

Die Sprintmeisterschaften waren für das Team Nord-West die letzte große Regatta des Jahres. Am kommenden Wochenende, 27. bis 29. Oktober, beginnt die Kadersichtung für die kommende Saison am Bootshaus des Oldenburger Rudervereins (ORVO) am Achterdiek. Der Landestrainer und das Trainerteam aus den Vereinen des Regattaverbandes Ems-Jade-Weser überprüfen hier die Leistungsfähigkeit der jungen Talente und entscheiden, wer im nächsten Jahr im Trikot des Regattaverbandes starten darf.

Im folgenden Finale der Senioren in derselben Bootsklasse hatte das Team Nord-West ebenfalls berechtigte Medaillenhoffnungen, da Dirk Fleßner, Maiko Remmers, Christian Vennemann und Konrad Thiebaut wie die A-Junioren ihren Vorlauf gewonnen hatten. Die erfahrene Crew verpasste in einem packenden Rennen aber mit weniger als einer halben Sekunde Abstand als Viertplatzierte einen Podestrang.

Ebenfalls Rang vier erreichte die einzige weibliche Mannschaft aus Oldenburg. Amelie Doden, Anna Kaup, Katharina Kaup und Eske Bockelmann hielten im Juniorinnen-Doppelvierer der Altersklasse A gut mit, obwohl sie zum Großteil noch der B-Klasse angehören.

Wie bei den Juniorinnen hatte es auch bei den Junior-Doppelvierern der Altersklasse B keine Vorläufe gegeben. Carl Eilers, Jonathan Hüsing, Lukas Rücken, Tim Dickbertel und Steuerfrau Elina Kloppenburg mussten auf den Punkt im Finale alles geben und belohnten sich in einem umkämpften Rennen mit vier Booten innerhalb einer Sekunde mit Bronze und nahmen ihre erste Meisterschaftsmedaille glücklich entgegen.

„Tolle Jugendarbeit“

„Der Erfolg bei den jüngeren Junioren spricht für eine tolle Jugendarbeit, welche im Nordwesten und am Landesstützpunkt Oldenburg seit Jahren betrieben wird“, meinte Helmkamp: „Ein Mannschaftsboot nur mit Ruderern aus Oldenburg besetzen zu können, ist ein deutliches Signal für erfolgreiche Arbeit.“

Remmers und Fleßner erreichten im B-Finale des Männer-Doppelzweiers Platz sechs. Vennemann sicherte sich in einem stark besetzten Finale des Männer-Einers den fünften Rang.

Jan-Karsten zur Brügge Redakteur / Sportredaktion
Meine Themen: Verpassen Sie keine für Sie wichtige Meldung mehr!

So erstellen Sie sich Ihre persönliche Nachrichtenseite:

  1. Registrieren Sie sich auf NWZonline bzw. melden Sie sich an, wenn Sie schon einen Zugang haben.
  2. Unter jedem Artikel finden Sie ausgewählte Themen, denen Sie folgen können.
  3. Per Klick aktivieren Sie ein Thema, die Auswahl färbt sich blau. Sie können es jederzeit auch wieder per Klick deaktivieren.
  4. Nun finden Sie auf Ihrer persönlichen Übersichtsseite alle passenden Artikel zu Ihrer Auswahl.

Ihre Meinung über 

Hinweis: Unsere Kommentarfunktion nutzt das Plug-In „DISQUS“ vom Betreiber DISQUS Inc., 717 Market St., San Francisco, CA 94103, USA, die für die Verarbeitung der Kommentare verantwortlich sind. Wir greifen nur bei Nutzerbeschwerden über Verstöße der Netiquette in den Dialog ein, können aber keine personenbezogenen Informationen des Nutzers einsehen oder verarbeiten.