Linz /Oldenburg Geprägt von der Sommerhitze mit bis zu 40 Grad fanden im österreichischen Linz die Ruder-Weltmeisterschaften der U 23 statt. Aus dem Regattaverband Ems-Jade-Weser hatten sich in diesem Jahr gleich drei Rudererinnen und Ruderer für die unterschiedlichen Bootsklassen für die Nationalmannschaft qualifiziert.

Begleitet von Landestrainer Steffen Oldewurtel legten sie einen starken Auftritt hin. „Zwei Bronzemedaillen, drei nominierte Sportler sowie die Berufung eines Bootstrainers für die Nationalmannschaft war das in dieser Breite bislang erfolgreichste Abschneiden des Regattaverbandes“, freute sich Ulrich Pohland, Vorsitzender des Oldenburger Rudervereins (ORVO).

Carl Reinke aus Oldenburg startete im Männer-Vierer mit Steuermann gemeinsam mit Ruderern aus Osnabrück, Hamburg und Treiskarden. Nachdem sie im Vorlauf gegen Australien noch den Kürzeren gezogen hatten, setzten sie sich im Hoffnungslauf klar gegen Kanada, Großbritannien, USA und Ukraine durch und sicherten sich damit den Einzug in das A-Finale.

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In einem grandiosen Rennen mit einem langen Zwischenspurt kamen sie hinter Italien und Neuseeland, aber noch vor Australien, Kanada und Frankreich auf einen guten dritten Platz. Damit gewann Reinke seine erste WM-Medaille und tritt damit die Nachfolge seines Vaters an, dem in den 80er Jahren Ähnliches glückte.

Ebenso stark präsentierte sich der Doppel-Vierer der Frauen mit Luisa Neerschulte aus Lingen. Neben ihr saßen Ruderinnen aus Hannover, Magdeburg und Ratzeburg im Boot. Die vier konnten sich ebenfalls für das A-Finale qualifizieren. Nach einer wesentlichen Leistungssteigerung gegenüber dem Vorlauf ruderten sie bis auf den dritten Platz vor und mussten sich lediglich den Teams aus Rumänien und Polen geschlagen geben. Die Bronzemedaille war im Vorfeld in keiner Weise erwartet worden.

Für Oldenburgs Nachwuchs-Sportlerin des Jahres 2012, Jule Dirks, galt es, sich mit ihren Kolleginnen aus Hanau, Limburg und Stuttgart gleich im ersten Jahr nach der Junior-Klasse im Vierer ohne Steuerfrau der Reifeprüfung U-23-WM zu stellen. Das Durchschnittsalter der Crew betrug knapp 19 Jahre.

Nach einer dreiwöchigen Vorbereitung in Oldenburg und Ratzeburg nutzten Dirks & Co. die Bühne, um sich in Rennhärte und Endgeschwindigkeit zu überprüfen. Mit rudertechnischer Kompaktheit und einer bemerkenswerten Mobilisierungsfähigkeit auf den letzten 500 Metern schaffte die Mannschaft über den Hoffnungslauf den Sprung ins B-Finale. Der vierte Platz am Ende war ein starkes Ergebnis für Dirks.

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