Oldenburg Mit dem Gastspiel des Tabellenzweiten Elmshorn Fighting Pirates im Stadion Bad Zwischenahn endet am Sonntag (15 Uhr) für die American Footballer der Oldenburg Knights die diesjährige Saison.

Aber das ist noch lange nicht das Ende der Spielzeit in der Regionalliga Nord. Offizielles Saisonende ist am Sonntag, 4. September. Da aber alle Teams – außer den Knights – Nachholspiele absolvieren müssen, heißt es für die Oldenburger noch ein wenig länger die Konkurrenz zu beobachten ohne selbst eingreifen zu können, und um den Klassenerhalt zu zittern.

Die Knights haben als derzeit Vierter vor dem letzten Spiel sechs Punkte auf ihrem Konto. Dahinter liegen die Osnabrück Tigers mit drei Punkten und vier ausstehenden Spielen sowie die Arminia Spartans Hannover, die zwei Punkte auf ihrem Konto haben und noch fünf Spiele absolvieren müssen. Da ist ein Sieg gegen die Pirates unbedingt vonnöten, auch wenn diese nach dem 49:8-Hinspielsieg als Favorit ins Spiel gehen werden.

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Die Tatsache, dass einige Leistungsträger verletzt sind, macht die Aufgabe nicht einfacher. Das weiß auch Linebacker Jonas Trienen. „Die Belastung der Saison macht sich schon bemerkbar“, sagt er. „In letzter Zeit häufen sich die Verletzungen, vor allem auch von Leistungsträgern. Da ist es schon ganz gut, dass die Saison bald zu Ende ist und wir Zeit zum regenerieren haben.“

Trienen spielt seine dritte Saison für die Knights. Zuvor war er dreizehn Jahre als Fußballtorhüter aktiv. Zum American Football ist er gekommen, weil sein Cousin in Osnabrück angefangen hat zu spielen. „Es hat mich schon länger interessiert, aber das war dann der endgültige Auslöser, es selbst zu probieren. Als ich nach Oldenburg gezogen bin, bin ich einfach mal zum Training gegangen und dabei geblieben“, erzählt er. „Beim American Football ist für jeden etwas dabei. Für die großen Schweren, wie auch für die kleinen Flinken. Nur als Team kann man erfolgreich sein. Es kommt auf jeden Einzelnen an.“

Auch auf seiner jetzigen Position als Linebacker liegt seine primäre Aufgabe in der Verhinderung von Punktgewinnen der gegnerischen Offensive. Dabei ist er mit 87 Kilogramm bei 1,86 Meter Körpergröße relativ „schmächtig“ für einen Linebacker. Die meisten Spieler auf dieser Position sind an die zwei Meter groß und mehr als 100 kg schwer.

„Ich spiele direkt hinter den ganz schweren Jungs und vor den schnellsten Jungs in der Abwehr. Auf meiner Position muss man eine schnelle Spielerfassung haben, fix auf den Beinen sein und keine Angst haben, sich wehzutun. Was mir an Körpermasse fehlt, mache ich durch eine gute Technik wett“, erklärt der 28-Jährige, worauf es auf seiner Position ankommt.

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