Oldenburg Revanche geglückt: Ein Jahr nach der unglücklichen Finalniederlage im Neunmeterschießen gegen BW Bümmerstede haben die Routiniers des Post SV bei den 19. Oldenburger Stadtmeisterschaften im Hallenfußball das Endspiel des Ü-32-Turniers gegen die Blau-Weißen gewonnen. Das Team vom Alexandersfeld setzte sich am späten Freitagabend gegen die Bümmersteder, die zuvor viermal in Folge den Titel gewonnen hatten, mit 3:0 durch.

„Wir waren klar überlegen, deshalb geht unser Sieg absolut in Ordnung. Unser Minimalziel war das erneute Erreichen des Halbfinales – jetzt sind wir natürlich sehr zufrieden“, freute sich Sieger-Coach Timo Wiekhoff über den Coup. „Post hat den Titel absolut verdient gewonnen. Das Team hat den besten Fußball gespielt. So eine Niederlage tut bei unserem Anspruch natürlich weh“, meinte BWB-Coach Dieter König.

Im Finale tasteten sich die beiden Teams, die sich zuvor in ihrem Gruppenspiel 1:1 getrennt hatten, erst vorsichtig ab. In der 4. Minute gelang Markus Emlich die Führung. Zwei Minuten später machte Sükrü Tekce mit einem Doppelschlag innerhalb von 30 Sekunden den Sack zu.

Die Bümmersteder hatten das Pech, im Endspiel auf die beiden Stürmer Hakan Cengiz und Kai Pankow verzichten zu müssen. Cengiz hatte sich im dritten Gruppenspiel, Pankow im Halbfinale verletzt. „Wir haben Kai direkt nach dem Turnier nach Hause gebracht. Anfang der Woche werden wir sehen, wie schwer die Verletzung ist“, erklärte König.

Im Neunmeterschießen um Platz drei behielt Ofenerdiek mit 2:0 gegen Ohmstede die Oberhand. „Unser Ziel Halbfinale haben wir zwar erreicht. Dass wir aber ohne eine Niederlage in der regulären Spielzeit nur Vierter geworden sind, ist schon etwas ärgerlich“, meinte FCO-Coach Söhnke Klatt.

Seine Mannschaft war im zweiten Halbfinale des Abends mit 7:8 nach Neunmeterschießen am späteren Sieger gescheitert, nach zehn Minuten hatte es 0:0 gestanden. Post-Torwart Marco Janßen hielt zwei Schüsse und verwandelte seinen zweiten zur Entscheidung. Im ersten Halbfinale hatte BWB ein Tor von Slavisa Ristanovic zwei Minuten vor Schluss zum Sieg gegen den SVO gereicht.

In der Gruppe A waren zuvor BWB und Post mit je zehn Punkten ins Halbfinale marschiert. Eintracht, TuS Eversten und Krusenbuscher SV hatten keine Chance. „Wir sind wie immer schwach gestartet“, kommentierte TSE-Routinier Peter Hatzler die drei 1:2-Niederlagen zum Start. In der Gruppe B wurde der FCO ungefährdet Erster. Um den zweiten Platz gab es im letzten Gruppenspiel ein echtes Endspiel. Pascal Diers schoss den VfL gegen die Ofenerdieker in Front, doch Björn Zielke gelang in der Endphase das 1:1, das dem SVO zum Weiterkommen reichte.

„Mit der Leistung der Spieler bin ich zufrieden. Leider haben wir uns durch einen Fehler kurz vor Schluss selbst ums Halbfinale gebracht“, sagte VfL-Trainer Peter Felsen. Der vor einem Jahr drittplatzierte FC Wittsfeld wurde Vierter, GVO blieb als einziges Team im Turnier ohne Punkt. Dafür wurde Olaf Meyer zum besten Torwart gewählt. Beste Torschützen waren Tekce und Pankow (beide 3 Treffer).

In dem sehr fairen Turnier zeigten auch die Schiedsrichter Walter Kaderhandt und Tom Itjen eine überzeugende Leistung. Sie hatten die Spiele im Griff und mussten nur drei Neunmeter (zwei wegen Foulspiels, einen wegen Handspiels) und eine Zwei-Minuten-Strafe verhängen.

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