OLDENBURG OLDENBURG - Zwei Entscheidungen müssen am letzten Spieltag der Fußball-Kreisliga noch fallen. Eversten steht lange als Meister fest. Loy und Brake sind bereits abgestiegen. Spannung herrscht dagegen noch im Rennen um den Relegationsplatz und bei der Frage, wer der dritte Absteiger ist.

Post SV – VfL Brake II (heute, 19.30 Uhr, Alexandersfeld). „Leider sind wir nicht mehr in der Position, den Klassenerhalt aus eigener Kraft zu schaffen, aber ich bin trotzdem zuversichtlich“, zeigt sich Post-Coach Stephan Ehben optimistisch, dem Abstieg noch entrinnen zu können. Erste Voraussetzung dafür ist ein Sieg gegen Brake. Zudem ist Post auf Schützenhilfe angewiesen. „Wir müssen unsere Hausaufgaben erledigen. Scheps und Ohmstede werden sicherlich auch gewinnen. Mein Kandidat auf den dritten Abstiegsplatz ist Lehmden“, hofft Ehben auf eine Niederlage des Konkurrenten.

TuS LehmdenTuS Bloherfelde (heute, 19.30 Uhr). „Was auf den anderen Plätzen passiert, darf uns gar nicht interessieren. Wenn wir gewinnen, sind wir durch“, meint Bloherfeldes Coach Detlef Blancke. Um am spielfreien Zweiten aus Rastede vorbeizuziehen, würde zwar schon ein Punkt reichen. In diesem Fall könnte der SVO jedoch mit einem Dreier in Eversten die Relegation erreichen. „In Lehmden haben wir uns immer schwer getan, aber wir spielen voll auf Sieg“, so Blancke, der hofft, dass Carsten Neugebauer (Zerrung) rechtzeitig fit wird.

VfL Oldenburg II – FC Ohmstede II (heute, 19.30 Uhr, Alexanderstraße). „Mit dem Sieg gegen den SVO haben wir uns den Klassenerhalt verdient, sind aber noch nicht durch“, so Jörg Nauenburg. Der FCO-Coach muss jedoch eventuell auf Robert König und Michael Behrendt verzichten und hat großen Respekt vorm Kunstrasen. „Das ist schon ein starker Heimvorteil. Hoffentlich finden wir uns da schnell zurecht.“ Entgegenkommen könnte dem FCO, dass die VfLer nun auch theoretisch keine Chance mehr auf Platz zwei haben.

TuS EverstenSV Ofenerdiek (heute, 19.30 Uhr, Hundsmühler Höhe). Durch das 1:4 in Ohmstede gab der SVO die Relegation aus der Hand und hätte nur bei einem Sieg noch Aufstiegschancen. „Es ist in dieser Saison schon soviel passiert. Es ist noch alles drin“, zeigt sich SVO-Coach Harald Witt zuversichtlich. Auch wenn sie aus den vergangenen sechs Spielen nur einen Sieg holte, will sich die Meister-Elf von Trainer Helmut Westerholt aber auf keinen Fall fügen: „Auf die Ambitionen des SVO nehmen wir keine Rücksicht. Die Jungs sind zwar ein wenig platt, werden sich aber noch einmal voll reinhängen.“

Türkischer SVVfL Bad Zwischenahn (heute, 19.30 Uhr, Klingenbergstraße). Für beide Teams geht es um nichts mehr. „Wir wollen uns aber mit einem Erfolgserlebnis und drei Punkten in die Pause verabschieden“, so TSV-Spielercoach Cumhur Demir. Allerdings wird Offensivkraft Xhemail Aliju wie schon beim 4:0 gegen Loy aufgrund eines Bänderrisses fehlen.

Jan-Karsten zur Brügge Redakteur / Sportredaktion
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