Oldenburg /Rostock Einen ausgezeichneten Eindruck hinterließ der 13-jährige Marcel Snitko vom Polizei SV beim sehr gut besuchten 58. Internationalen Neptun-Schwimmfest in Rostock. Bei seinem letzten Wettkampf für seinen Heimatverein stellte das große Nachwuchstalent auf der 25-Meter-Bahn bei acht Starts sechs neue persönliche Bestleistungen auf.

Der PSVer war bereits zu Beginn des aktuellen Schuljahres in das Internat des Olympia-Stützpunktes nach Hamburg gewechselt und trainiert seitdem am Bundesstützpunkt Nord des Deutschen Schwimmverbandes im Leistungszentrum Hamburg-Dulsberg. Nach erneuten Unstimmigkeiten mit dem Landesschwimmverband Niedersachsen wechselt der PSV-Athlet nun sein Startrecht nach Hamburg.

„Nach Jens Schreiber im Jahr 2003 und Jan David Schepers in 2009 hat damit ein weiteres Oldenburger Schwimmtalent den Polizei SV verlassen, um mit besseren Trainingsmöglichkeiten höhere sportliche Erfolge zu erzielen“, meint Oldenburgs frühere Erfolgstrainerin Beate Schroeder etwas wehmütig. „Die fehlenden ganzjährigen Trainingsmöglichkeiten auf einer 50-Meter-Bahn sind immer wieder der Grund für den Weggang erfolgreicher Schwimmer“, meint Schroeder, die jetzt als Landestrainerin in Schleswig-Holstein tätig ist: „Für die gute Nachwuchsarbeit im Polizei SV ist dies ein weiterer Rückschlag – für die Sportler eine große Möglichkeit, sich an die Spitze im deutschen Schwimmsport zu entwickeln.“

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Da in Rostock überwiegend nur offen gewertet wurde, konnte sich Snitko nicht in den Medaillenrängen platzieren. Seine beste Leistung zeigte er über 1500 Meter Freistil (17:59,37, Verbesserung um fast 40 Sekunden). Über 100 Meter Freistil „schraubte“ er seine Bestzeit von 1:00,90 auf 1:00,38 Minuten und will demnächst die magische Grenze von einer Minute angehen. Weitere persönliche Bestzeiten schwamm Snitko über 50 und 100 Meter Rücken sowie 100 Meter Schmetterling und Lagen.

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