Oldenburg Nach mehreren vergeblichen Anläufen haben die Judoka des Polizei SV das begehrte Ticket für die Titelkämpfe auf norddeutscher Ebene gelöst. Die U-18-Auswahl des PSV sicherte sich bei den vom MTV Vorsfelde organisierten Landesmannschaftsmeisterschaften dieser Altersklasse Platz zwei und damit die Qualifikation für das nächsthöhere Kräftemessen.

Im Feld der vier Teams war am Ende nur die Kampfgemeinschaft JT Hannover/Crocodiles Hildesheim besser als die Oldenburger, die seit dem Jahr 2011 immer Bronze geholt und den Sprung zu den Norddeutschen Meisterschaften verpasst hatten. „Nur die beiden Erstplatzierten qualifizieren sich für die zweithöchste deutsche Meisterschaft“, erklärt PSV-Coach Udo Schienke.

Für den Polizei SV standen neun Judokas auf der Startliste. Da in Wolfsburg nicht alle sieben Gewichtsklassen aus den eigenen Reihen besetzt werden konnten, sollte der Verein wie vor einem Jahr Unterstützung durch Mirko Buhr (BW Hollage), Artur Rieb (JC Emden) und Lennart Boss (Germania Leer) bekommen. Letzterer fiel jedoch krankheitsbedingt kurzfristig aus.

Einwilligung und Werberichtlinie

Ja, ich möchte den täglichen NWZonline-Newsletter erhalten. Meine E-Mailadresse wird ausschließlich für den Versand des Newsletters verwendet. Ich kann diese Einwilligung jederzeit widerrufen, indem ich mich vom Newsletter abmelde (Hinweise zur Abmeldung sind in jeder E-Mail enthalten). Nähere Informationen zur Verarbeitung meiner Daten finde ich in der Datenschutzerklärung, die ich zur Kenntnis genommen habe.

Durch die PSVer Daniel Groenewold, Tjado Ganders, Maurice Rühlmann, Felix Thormann, Niklas Engel und Timo de Vries sowie Buhr und Rieb war das Team nur in fünf Klassen vertreten. „Die Voraussetzungen waren nicht optimal“, meinte Schienke.

In der ersten Begegnung trafen die Oldenburger direkt auf die favorisierte Kampfgemeinschaft aus Hannover und Hildesheim, die durch die Zusammenlegung ein sehr starkes Team stellte und 5:2 gewann. Nur Buhr und Rieb bezwangen ihre Kontrahenten.

Ohne Pause ging es im Anschluss direkt gegen die Auswahl von „Judo in Holle“ weiter. „Hier lief es sehr viel besser“, meinte Schienke. Buhr benötigte nur neun Sekunden, um Christian Gnegel zu besiegen. Nachdem auch Rieb und Ganders ihre Duelle gewonnen hatten und Holle durch die beiden unbesetzten Klassen und eine Niederlage von Engel gepunktet hatte, stand es 3:3. Mit seiner Spezialtechnik Seoi-Nage (Schulterwurf) entschied Thormann die Begegnung zugunsten des PSV.

Somit musste die letzte Kampfpaarung des Turniertages die Entscheidung bringen, welches Team neben Hannover/Hildesheim als Zweitplatzierter das Ticket für die nächsthöheren Titelkämpfe lösen sollte.

Die Oldenburger mussten dafür gegen die Auswahl des JC Godshorn aus Langenhagen gewinnen. „Und das tat die motivierte Mannschaft auch“, freute sich Schienke. Durch einen klaren 5:2-Erfolg sicherte sich das PSV-Team Silber und nimmt nun am Sonntag, 23. November, in Itzehoe zum ersten Male an einer Norddeutschen Mannschaftsmeisterschaft teil.

Jan-Karsten zur Brügge Redakteur / Sportredaktion
Meine Themen: Verpassen Sie keine für Sie wichtige Meldung mehr!

So erstellen Sie sich Ihre persönliche Nachrichtenseite:

  1. Registrieren Sie sich auf NWZonline bzw. melden Sie sich an, wenn Sie schon einen Zugang haben.
  2. Unter jedem Artikel finden Sie ausgewählte Themen, denen Sie folgen können.
  3. Per Klick aktivieren Sie ein Thema, die Auswahl färbt sich blau. Sie können es jederzeit auch wieder per Klick deaktivieren.
  4. Nun finden Sie auf Ihrer persönlichen Übersichtsseite alle passenden Artikel zu Ihrer Auswahl.

Ihre Meinung über 

Hinweis: Unsere Kommentarfunktion nutzt das Plug-In „DISQUS“ vom Betreiber DISQUS Inc., 717 Market St., San Francisco, CA 94103, USA, die für die Verarbeitung der Kommentare verantwortlich sind. Wir greifen nur bei Nutzerbeschwerden über Verstöße der Netiquette in den Dialog ein, können aber keine personenbezogenen Informationen des Nutzers einsehen oder verarbeiten.