Oldenburg Am Ende triumphierte im Ü-32-Wettbewerb der Oldenburger Stadtmeisterschaften im Hallenfußball wieder einmal der Favorit. BW Bümmerstede hielt am Freitagabend zum dritten Mal in Folge den „Erdinger-Cup“ in die Höhe. Im Endspiel sah es gegen das Überraschungsteam des Abends aus Krusenbusch schon nach einem Neunmeterschießen um den Pokal aus. Doch acht Sekunden vor Ablauf der zehn Minuten nutzte Kai Pankow eine Unachtsamkeit der KSV-Spieler zum 3:2-Siegtreffer.

„In den vergangenen Jahren haben wir in der Qualifikation nicht ein Spiel gewonnen. Nun haben wir die Euphorie des Sieges im ersten Spiel bis ins Finale mitgenommen. Im Endspiel waren wir in Gedanken schon beim Neunmeterschießen und haben dann einmal nicht aufgepasst“, sagte KSV-Coach Burkhard Wichmann, dessen Team gegen die Bümmersteder durch Lars Windels und Dirk Aschemann zweimal in Front gegangen war. Dieter König und Rene Heintze schafften aber jeweils postwendend den Ausgleich. „Wir haben nicht so gut gespielt wie erwartet, aber am Ende doch verdient gewonnen“, meinte BWB-Torjäger Heintze, der an seinem 36. Geburtstag mit Medyas Goalgetter Oskar Celik (jeweils sechs Tore) die meisten Turniertreffer erzielte. Zum besten Torwart wählten die Trainer der zehn Teams KSV-Keeper Peter Geisler.

Das Neunmeterschießen um Platz drei gewann Eintracht gegen den SV Ofenerdiek mit 4:3. Zuvor war Eintracht im Halbfinale gegen den späteren Titelträger beim 0:3 chancenlos gewesen, während der SVO gegen Krusenbusch im Neunmeterschießen den Kürzeren gezogen hatte. „In den vergangenen Jahren haben wir jedes Neunmeterschießen verloren, mit dem Platz im Halbfinale sind wir aber trotzdem zufrieden“, meinte Ofenerdieks Spielertrainer Kai Lösekann nach den beiden Niederlagen.

In den Gruppenspielen war Eversten in der Gruppe A ungeschlagen gescheitert, ein Sieg und drei 0:0 waren zu wenig. „Wir haben gerade im ersten Spiel gegen den Polizei SV als schwächste Mannschaft der Gruppe zu wenig investiert“, erklärte Trainer Helmut Westerholt das frühe Aus. Wie der PSV war der FC Medya chancenlos.

In der Gruppe B marschierte Krusenbusch ungeschlagen ins Halbfinale. Eintracht musste am Ende dem KSV gegen GVO die Daumen drücken – die Osternburger hätten gewinnen müssen, schafften aber nur ein 1:1. Die hoch eingeschätzten Ohmsteder und der Post SV holten durch das Remis im letzten Gruppenduell ihren jeweils einzigen Punkt. „Das war heute gar nichts“, ärgerte sich FCO-Spielertrainer Lutz Gramberg.

Diskutiert wurde auch über das rund zwei Meter schmalere Spielfeld in der kleinen EWE-Arena und den Kunstrasen. „Der Belag ist recht stumpf, dafür springt der Ball aber nicht mehr so wie auf dem Handballboden. Dass der Platz kleiner ist, kommt uns Älteren entgegen“, sagte Eintracht-Stürmer Christian Abeln. „Wir Torhüter fallen nun weicher“, meinte Andreas Elter, Keeper der Etzhorner.

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