OLDENBURG Mit einer 3:6-Niederlage im Gepäck ist die erste Männermannschaft des Oldenburger Tennisvereins (OTeV) vom Auswärtsspiel am Hamburger Rothenbaum gegen den Club an der Alster zurückgekehrt. Dennoch bestehen für das Team von Trainer Daniel Greulich weiterhin gute Aussichten, den angestrebten Klassenerhalt in der Regionalliga Nord-Ost zu realisieren.

Auftakt nach Maß

Dabei war der Auftakt nach Maß verlaufen. Der an Position eins spielende Mattis Wetzel gewann gegen den favorisierten Matthias Kobe überraschend deutlich mit 6:1 und 6:3. Der Oldenburger setzte sich mit nahezu fehlerfreiem Grundlinien-Tennis durch. „Da hat sich das harte Training der vergangenen Wochen bezahlt gemacht“, freute sich Greulich.

Ebenso eindrucksvoll war die Vorstellung von Michel Dornbusch beim 6:2- und 6:4-Erfolg gegen Tobias Hinzmann. Dagegen musste sich der Slowene Matjaz Jurmann gegen den chilenischen Sandplatz-Spezialisten Felipe Parada mit 5:7 und 5:7 geschlagen geben. Trotz einer kämpferisch überzeugenden Leistung zog auch Torsten Wietoska gegen Philipp Hammer mit 4:6 und 2:6 den Kürzeren.

Bei seinem Debüt in der ersten Mannschaft musste sich der aus der Zweiten aufgerückte Christian Cremers Jonas Kuwert mit 4:6 und 6:7 geschlagen geben. Dabei hatte er im zweiten Satz einen Satzball nicht nutzen können. Im Anschluss unterlag der an Position sechs eingesetzte Yannick Staschen dem deutlich erfahreneren Max Bülk mit 4:6 und 0:6.

Somit ging der OTeV mit einem 2:4-Rückstand in die Doppel, und hätte dort schon alle gewinnen müssen, um am Ende doch noch einen Überraschungssieg landen zu können. Der Auftakt zumindest war vielversprechend. Wietoska/Jurmann besiegten Kolbe/Bülk glatt mit 6:4 und 6:2. Allerdings vergaben Wetzel/Staschen im Anschluss gegen Parada/Hammer im Champions-Tie-Break beim Stand von 9:7 zwei Matchbälle und verloren mit 6:3, 2:6 und 9:11.

Siegchance nicht genutzt

Auch im dritten Doppel besaßen Dornbusch/Cremers durchaus Siegchancen gegen Bellingroth/Hinzmann. Nach einem 6:2 im ersten Satz versäumten sie es jedoch, das Match im zweiten Satz bei einer 6:5-Führung und eigenem Aufschlag für sich zu entscheiden. Der zweite Satz ging mit 6:7 verloren, ehe der Champions-Tie-Break mit 10:6 ebenfalls an die Hamburger ging.

„Ausschlaggebend für den Sieg der Hamburger war letztlich ihre wesentlich größere Erfahrung gegenüber meiner jungen Mannschaft“, analysierte Greulich. Mit einem Sieg im nächsten Heimspiel am Sonntag, 19. Juni, will sich der OTeV gegen den Tabellenvorletzten TTC Rot-Weiß Berlin nun vorzeitig den Klassenerhalt sichern.

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