Oldenburg Nur knapp haben die Regionalliga-Volleyballerinnen des OTB gegen GfL Hannover die Überraschung verpasst. Das Team von Trainer Stephan Bauer unterlag dem Tabellenzweiten mit 2:3. Im Regionalliga-Duell der Männerteams dieser beiden Clubs kassierten die Oldenburger eine 1:3-Niederlage.

Frauen: OTB - GfL Hannover 2:3 (25:22, 25:27, 22:25, 25:21, 12:15). „Wir haben eine gute Leistung abgeliefert und kämpferisch voll überzeugt“, war Bauer trotz der Niederlage zufrieden mit seiner Mannschaft. Erneut musste er aufgrund von Verletzungen einige Umstellungen vornehmen. Wegen Schulterbeschwerden spielte Außenangreiferin Kristin Kowollik als Libera, Linda Heitmann rückte dafür in den Außenangriff und wurde durch Nadine Beuth auf der Diagonalposition ersetzt. Diese bot über weite Strecken eine überzeugende Leistung.

Die neue Formation benötigte einige Bälle, um ins Spiel zu finden, ließ sich aber auch von einem frühen Rückstand (0:6) nicht beirren und kontrollierte unter der Regie der starken Zuspielerin Ilka Flöck in der Folge die sehr ausgeglichene Partie. Der Gewinn des ersten Abschnitts war die Belohnung. Auch im zweiten Durchgang sah es bei einer 24:21-Führung nach einem Satzgewinn aus. Doch verpassten es die OTBerinnen, einen ihrer vier Satzbälle zu nutzen, Hannover glich aus.

„Wenn wir im zweiten Satz den entscheidenden Punkt machen, haben wir eine gute Chance, drei Punkte zu Hause zu behalten. Ich muss meine Mannschaft dennoch loben, denn sie ist nach dem Verlust des dritten Satzes noch einmal zurückgekommen und hätte im phasenweise hektischen Tie-Break fast die große Überraschung perfekt gemacht“, lobte Bauer.

Männer: OTB - GfL Hannover 1:3 (21:25, 13:25, 25:17, 25:27). Etwas deutlicher verloren die Oldenburger Männer ihr letztes Heimspiel in 2013 gegen den ebenfalls zweitplatzierten Rivalen. Nach einem ordentlichen ersten Satz und einem klar verlorenen zweiten Durchgang kamen die OTB-Männer erst im dritten Satz besser ins Spiel.

„Natürlich können wir uns bei Hannover bedanken, dass sie uns noch einmal ins Spiel zurückkommen lassen, aber im dritten und vierten Satz wird unser Spiel einfach deutlich stabiler, und fast wären wir in den Tie-Break gekommen. Wir haben eine gute Leistung abgeliefert, aber gegen die Spitzenteams reicht das leider nicht“, stufte OTB-Trainer Thorsten Bode die Niederlage realistisch ein.

Bei den Gastgebern machte sich vor allem das krankheitsbedingte Fehlen von Libero Philipp Kremin bemerkbar. Benjamin Steffen lieferte als Ersatz zwar eine gute Leistung ab, fehlte aber als Alternative auf der Zuspielposition. „Philipp spielt bisher eine sehr starke Saison und ist auch für die Organisation und Motivation auf dem Feld unverzichtbar“, sagte Bode. Eine überzeugende Leistung lieferte Diagonalspieler Tim Gilke im Angriff wie auch im Block ab.

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