Oldenburg Mit einer großen Energieleistung hat sich die U-16-Mannschaft des OTB bei den Deutschen Meisterschaften dieser Altersklasse in der bayerischen Volleyball-Hochburg Mühldorf am Inn den dritten Platz gesichert. Die Oldenburger mussten rund 60 Kilometer östlich von München am Ende nur Titelträger VC Gotha und ASV Dachau den Vortritt lassen.

„Wir müssen in jedem Spiel alles geben“, hatte Co-Trainer Niels Galle vor dem Kräftemessen der 16 besten Teams aus ganz Deutschland gefordert. Und die Spieler ließen dieser Forderung Taten folgen. In einem hart umkämpften Auftaktspiel in der Gruppenphase bezwangen die OTB-Talente den VC Potsdam-Waldstadt mit 2:1 Sätzen (23:25, 25:20, 15:8). Danach ließen sie bei ihren 2:0-Erfolgen gegen den SV Reudnitz/Leipzig (25:11, 25:23) und den Eimsbütteler TV (25:16, 25:18) nichts anbrennen und sicherten sich souverän als Gruppenerster das Weiterkommen.

Auch im Viertelfinale am zweiten Turniertag hatte der Nachwuchs von Human Essen gegen die Oldenburger keine Chance. Die Truppe um Kapitän Mika Drantmann spielte sehr konzentriert und gewann das Duell mit 2:0 (25:21, 25:22). Zudem gehörten Manos Deluweit, Hannes Krochmann, Jelte Johanning, Maximilian Pelle (spielt mit einem Doppelspielrecht für OTB und VCB Tecklenburger Land), Justus Eckloff, Jonas Seemann, Robin Remmers, Michel Mengen, Jesse Poppenga, Meinte Berends und Jason Prostka zum Oldenburger Team.

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Im Halbfinale gegen den ASV aus Dachau, einer Leistungshochburg im deutschen Volleyball, stand die Mannschaft von OTB-Trainer Jörg Johanning durch das bayerische Aufschlagspiel so unter Druck, dass kein durchgehend guter Spielaufbau möglich war. Nachdem der ASV den ersten Durchgang mehr als deutlich mit 25:14 gewonnen hatte, schafften die Oldenburger aber mit viel Kampfgeist durch ein 26:24 den Satzausgleich. Mit starken Abwehraktionen setzten die Zuspieler Deluweit und Krochmann immer wieder ihre Angreifer gut in Szene.

Im Tiebreak lag das Johanning-Team schnell 1:4 hinten, schlug aber zurück und ging seinerseits 9:6 in Front. Danach spielte der ASV, der durch Starts bei etlichen nationalen und internationalen Jugendturnieren über mehr Spielerfahrung verfügte, seine Klasse aus und zog durch ein 15:9 ins Finale ein.

Nachdem sich die erste Enttäuschung gelegt hatte, freuten sich die Oldenburger über einen starken dritten Platz, den sie sich mit dem TuS Kriftel teilten. „Wie geil ist das denn“, brachte es Co-Trainer Galle mit von Anfeuerung und Jubel deutlich angeschlagener Stimme auf den Punkt.

Jan-Karsten zur Brügge Redakteur / Sportredaktion
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