Oldenburg /Röbel Mit sechs Medaillen haben sich die beiden OTB-Mannschaften „2faces“ (Altersklasse 30+) und „Ephemera“ (18+) bei den Deutschen Meisterschaften in Gymnastik und Tanz in Röbel an der Müritz selbst belohnt. Der Trainingsfleiß der vergangenen Wochen und Monate zahlte sich in Form von fünfmal Silber und einmal Bronze für die Oldenburgerinnen aus.

„Wieder einmal ein herausragendes Ergebnis“, sagte die OTB-Abteilungsleiterin Susanne Köster zum Abschneiden der beiden Mannschaften. Die von ihr trainierten „2faces“ mit Katja Leinau, Frauke Würtz, Mareike Juds, Corina Paradies und Claudia Volk sowie den Schwestern Carina und Bianca Matzel starteten in den Wettstreit der besten Gruppen aus ganz Deutschland mit einem dritten Platz in der Gymnastik mit Handgeräten.

„Sie haben ihr Leistungspotenzial abgerufen“, meinte Köster über ihr Team, das sich nur kleinere Unsicherheiten mit den Bällen und Reifen geleistet hatte. Die Tanzgestaltung sei „gewohnt synchron und ausdrucksstark“ gewesen. Am Ende eines langen Wettkampftages stand für die Oldenburgerinnen Mehrkampf-Bronze zu Buche.

Noch etwas besser schlug sich die Formation „Ephemera“ mit Kea Osterthun, Meike Schwarz, Hilke Kayser, Julia Behrendt, Linda Voß, Ann Cathrin Steinbach und Trainerin Nadine Kühn. Nach einem souveränen Vorkampf steigerte sich das Team im Mehrkampffinale und sicherte sich Silber.

„Beide Mannschaften hatten sich durch ihre guten Darbietungen in die jeweiligen Einzelfinals am Folgetag getanzt und geturnt“, erklärte Köster. „Die Aufregung bei den besten Gruppen Deutschlands war am Sonntag in der gut besuchten Halle förmlich zu spüren“, ergänzte die Abteilungsleiterin und freute sich riesig über die weiteren Erfolge. Die „Ephemera“-Mitglieder erwischten ihrer Ansicht nach sogar „den Tag ihres Lebens“.

Das Team präsentierte eine fehlerfreie Kür, die mit dem zweiten Platz in der Kategorie Gymnastik belohnt wurde. Auch im Tanz gewann die OTB-Formation mit ihrer emotionalen Interpretation die Herzen der Zuschauer wie der Jury und durfte noch einmal die zweite Stufe des DM-Treppchens erklimmen.

Die „2faces“ nahmen sich am zweiten Wettkampftag die Worte ihrer Trainerin zu Herzen, die Gymnastik noch etwas lockerer anzugehen und zu zeigen, dass man auch die Handgeräte beherrscht. Eine fast fehlerfreie Kür brachte den Sprung auf Platz zwei.

Zum Abschluss steigerten sich die Oldenburgerinnen auch in ihrer Spezialdisziplin Dance und sicherten sich eine weitere Silbermedaille. Ausschlaggebend seien vor den Augen des strengen Kampfgerichts vor allem die guten Werte in Synchronität und Ausdruck gewesen, analysierte Köster und war mit der DM-Ausbeute der beiden Formationen sehr zufrieden.

Jan-Karsten zur Brügge Redakteur / Sportredaktion
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