OLDENBURG Eine Überraschung war es am Ende nicht mehr. Das 58:73 der Regionalliga-Basketballer des Oldenburger TB bei der BG Magdeburg besiegelte am Sonnabend den Abstieg der Mannschaft von Trainer Thomas Glasauer. Zwei Spieltage vor Saisonende ist das Team nicht mehr in der Lage, den Gang in die 2. Regionalliga zu verhindern. Dort kommt es in der kommenden Saison nun zum Lokalderby gegen den gerade aufgestiegenen Bürgerfelder TB.

Das Spiel in Magdeburg, das ein sportliches Sterben auf Raten beschloss, entwickelte sich zu einer für den Saisonverlauf typischen Partie. Zwar gelang ein ordentlicher Start (8:9), doch grub sich die junge Mannschaft rasch ein tiefes Loch. Den Gastgebern gelang ein 14:0-Lauf, das erste Viertel ging mit 23:8 an die Magdeburger – und der Spaß war folgerichtig vorbei, bevor er überhaupt richtig begonnen hatte.

„Wenn man auswärts in dieser ohnehin prekären Lage so deutlich in Rückstand gerät, muss man sich keinen falschen Hoffnungen mehr hingeben“, resümierte ein enttäuschter Glasauer nach der Schlusssirene. Zwar kämpften sich die Gäste aus Oldenburger zwischenzeitlich noch einmal heran, doch die Hausherren erwiesen sich als zu clever, um den Sieg noch aus den Händen zu geben.

Zum wiederholten Male waren es insbesondere die jungen Spieler, die sich energisch gegen die Niederlage stemmten, während die vermeintlichen Routiniers nicht zur notwendigen Form fanden. Aufbauspieler Steffen Kiese blieb in der gesamten Begegnung gar ohne Punkt, während auch Till Wargalla, Klaas Zöllner und Mathias Mölle weit unter ihren Möglichkeiten agierten.

„Wenn es irgendetwas Positives gibt, dann ist das die Entwicklung der jungen Spieler“, so Glasauer, der insbesondere die Auftritte von Femi Oladipo (19 Punkte), Alexander Grote (10) und mit Abstrichen Joscha Kolnisko (7) lobte, die zumindest versuchten, sich dem drohenden Unheil entgegen zu stemmen. Die Niederlage und den Abstieg freilich vermochten auch sie in der Gesamtbilanz nicht zu verhindern.

Auf die Verantwortlichen kommen nun viele Analysen und richtungweisende Entscheidungen zu, denn auch in der 2. Regionalliga werden die Oldenburger eine starke Mannschaft brauchen, um möglichst schnell den Aufstieg wieder anvisieren zu können. „Um in dieser tieferen Klasse vorne dabei sein zu können, benötigt man einen gut besetzten Kader“, weiß Glasauer, der nach dem knappen Verpassen der Playoffs in der Nachwuchs-Basketball-Bundesliga (NBBL) eine zweite Enttäuschung in einer doch sehr durchwachsenen Saison hinnehmen musste.

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