Oldenburg Vier Leichtathletinnen vom DSC vertreten Oldenburg an diesem Wochenende bei den 46. Deutschen Jugend-Hallenmeisterschaften der U 20 sowie den 21. Deutschen Winterwurfmeisterschaften der U 18 und U 20 in Sindelfingen. Die Erwartungen, mit denen Anne Hochwald, Friedelinde Petershofen, Marie-Anna Dunkhase und Fenja Mager dort antreten, sind unterschiedlich.

Mit gemischten Gefühlen tritt Petershofen die Reise nach Baden-Württemberg an, denn im Stabhochsprung der weiblichen U 20 gibt es eine Konstellation, wie sie wohl noch nie zu beobachten war. Die besten neun Springerinnen trennen in der Meldeliste nur zehn Zentimeter, also eine Sprunghöhe. Drei Athletinnen führen das Klassement mit einer Jahresbestmarke von 3,90 Metern an. Mit 3,81 Metern befindet sich Petershofen auf dem Hallenbestenlistenplatz fünf. Ihr Trainer Martin Hillebrecht hofft natürlich, dass seiner Athletin ein ähnlicher Coup wie im Vorjahr gelingt, als sie überraschend Dritte der Titelkämpfe wurde.

Mager tritt ebenfalls als Fünfte der Meldeliste im Speerwurf der U 20 an. Auch sie überraschte im Vorjahr, als sie Vierte der Winterwurfmeisterschaft wurde und dabei mit 45,39 Metern sogar ihre Jahresbestleistung 2013 erzielte. Prognosen im Hinblick auf eine ähnlich gute Platzierung dürften ziemlich gewagt sein, denn die meisten der 16 Teilnehmerinnen liegen mit ihren Leistungen so dicht beieinander, dass die Tagesform über die Rangfolge entscheiden wird.

Auf der nicht so geliebten 1500-Meter-Distanz startet Hochwald. Für die weibliche U 20 stehen die 3000 Meter nicht auf dem Meisterschaftsprogramm, so dass sich die Oldenburgerin mit den Mittelstreckenspezialistinnen auseinandersetzen muss. Insgesamt sind 46 Läuferinnen gemeldet. Steigert Hochwald ihre Bestzeit von 4:40,15 Minuten um zwei bis drei Sekunden, könnte die frisch gekürte Landesmeisterin im Crosslauf vielleicht sogar einen Endlaufplatz ergattern.

Unter den 37 U-20-Hürdenläuferinnen, die für die 60-Meter-Strecke gemeldet sind, befindet sich Dunkhase, die im vergangenen Jahr zum ersten Mal Meisterschaftsluft schnupperte und im nächsten Jahr auch noch startberechtigt ist. Für die niedersächsische U-18-Freiluft-Meisterin wird es darum gehen, in die nächste Runde einzuziehen. Dazu wird allerdings voraussichtlich eine Steigerung ihrer Hallenbestleistung von 9,26 Sekunden nötig sein.

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