Oldenburg Von der wohl schlechtesten Saisonleistung sprach OTB-Trainer Stephan Bauer nach der 0:3-Pleite seiner Regionalliga-Volleyballerinnen in Wolfenbüttel. Gemischt war die Gefühlslage von Thorsten Bode, Coach der Oldenburger Männer, nach der 2:3-Niederlage beim USC Braunschweig II.

Frauen: Wolfenbütteler VC - OTB 3:0 (25:20, 25:23, 25:18). „Wir haben in allen Mannschaftsteilen weit unter unseren Möglichkeiten gespielt. Lediglich mit der Leistung von Nadine Beuth, die auf der Diagonalposition gespielt hat, war ich zufrieden“, sagte Bode. Allerdings waren auch etliche seiner Spielerinnen angeschlagen aufgelaufen. „Trotz unserer schwachen Vorstellung wäre aber durchaus mehr drin gewesen“, ärgerte sich Bauer.

Vor allem die ersten beiden Durchgänge gestalteten die Oldenburgerinnen ausgeglichen. Kurz vor Satzende führten sie mit 20:19 im ersten und sogar mit 23:18 im zweiten Durchgang, verloren dann aber jeweils die Nerven und machten keinen Punkt mehr. Für Bauer war vor allem das Ende des zweiten Satzes spielentscheidend: „Das darf uns auf keinen Fall passieren. Eine so hohe Führung müssen wir einfach nach Hause bringen.“

Am kommenden Wochenende empfangen die siebtplatzierten Oldenburgerinnen den Tabellenführer SV Bad Laer II. Bauer erwartet „eine Reaktion auf die schwache Leistung, damit wir die Punkte, die wir liegengelassen haben, vielleicht gegen einen Favoriten zurückholen“.

Männer: USC Braunschweig II - OTB 3:2 (23:25, 25:15, 25:27, 25:23, 15:10). „Einerseits trauere ich den verlorenen Punkten natürlich hinterher, denn wir hätten durchaus mehr als den einen Punkt holen können. Andererseits muss man in Anbetracht der personellen Konstellation sicher auch damit zufrieden sein“, meinte Bode, der aufgrund von Erkrankungen und beruflichen Verpflichtungen mit nur neun Spielern – darunter drei Zuspieler – angetreten war.

Zuspieler Benjamin Steffen besetzte deshalb die verwaiste Libero-Position und zeigte hier eine gute Leistung. Neben dem einzigen etatmäßigen Mittelblocker Lukas Hinck übernahm Diagonalspieler Tim Gilke die zweite Mittelposition. „Die Spieler, die da waren, haben ihre Sache wirklich gut gemacht, aber am Ende fehlten uns einfach ein paar Alternativen, um das Spiel zu gewinnen – ich kann der Mannschaft keinen Vorwurf machen“, sagte Bode.

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