Oldenburg Eindrucksvoll auf sich aufmerksam gemacht haben die beiden Mädchenmannschaften aus Oldenburg bei der Endrunde des VGH-Girls-Cup der besten niedersächsischen D-Jugendteams. Der Nachwuchs vom Krusenbuscher SV wurde bei dem finalen Kräftemessen in Barsinghausen erst im Endspiel vom VfL Wolfsburg gestoppt. Die Talente vom FC Ohmstede belegten Rang drei.

„Im Finale war dem Team anzumerken, dass wir mit lediglich einer Wechselspielerin angereist waren und das Turnier mit seinen vielen engen Spielen seinen Tribut forderte“, meinte KSV-Coach Lars Windels, war mit dem Finaleinzug aber schon mehr als glücklich: „Niemals zuvor gelang dies einem Team aus dem Oldenburger Raum.“

Die Krusenbuscherinnen hatten bereits in der Vor- und Zwischenrunde die Losfee nicht auf ihrer Seite gehabt, sich aber jeweils gegen starke Konkurrenz behauptet. „Eventuell waren es gerade diese knappen Erlebnisse, die diesen Erfolg begünstigt haben“, analysierte Windels.

Bei der Finalrunde um die Niedersachenmeisterschaft in Barsinghausen lag der KSV in der Gruppenphase nach einem 0:0 gegen den VfL Maschen in Spiel zwei gegen den JFV Hannover bereits 0:2 zurück, verhinderte durch ein 2:2 aber das vorzeitige Aus. Ein Treffer von Lilly Windels reichte im Duell gegen Eintracht Northeim zum 1:0-Sieg und den Sprung ins Viertelfinale gegen das Team der SG Brinkum/Nortmoor. Dort sorgte Rebecca Schäfer für einen weiteren 1:0-Erfolg.

Im Halbfinale gegen den FCO, der durch Siege gegen TSV Okel (3:0) und TuS Haste (2:0) sowie ein 0:0 gegen TuS Harsefeld ebenfalls Gruppensieger geworden war und danach Vorjahressieger TuS Büppel ausgeschaltet hatte (1:0), zeigte sein Team „die stärkste Turnierleistung“, meinte Windels, musste danach aber die Stärke von Wolfsburg anerkennen. Der bei der sechsten Auflage zum vierten Mal siegreiche VfL-Nachwuchs gewann 5:0.

Beim 3:1 im Achtmeterschießen um Platz drei gegen den TSV Limmer war FCO-Torhüterin Rebecca Hoffmeyer mit zwei gehaltenen Schüssen der große Rückhalt. Reena Behrens, Meret Schnell und Maren Thon trafen für die Ohmstederinnen. „Ein toller Tag für den Oldenburger Mädchenfußball“, meinte Vereinsvorsitzender Ludger Popken.

Jan-Karsten zur Brügge Redakteur / Sportredaktion
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