Oldenburg /Delmenhorst Drei Titel sowie vier weitere Podestplätze haben sich Oldenburgs Kampfsportlerinnen und -sportler bei der ersten Austragung der Regionalen Einzelmeisterschaft (REM) im Ju-Jutsu gesichert. Insgesamt 96 Aktive gingen beim Nachfolgewettbewerb der Bezirkseinzelmeisterschaft in Delmenhorst im Fighting und Duo auf die Matten.

„Durch diese sehr guten Ergebnisse freuen wir uns auf eine tolle Landesmeisterschaft am 22. März“, erklärte Jan Jagusch, Trainer vom Polizei SV, nach den Titelkämpfen, bei denen Michelle Perez Topp und Paul Andräs vom TuS Bloherfelde im Bereich des Formen-Wettkampfes (Duo genannt) in der Altersklasse U 15 mixed starteten. Sie mussten sich erst in der finalen Begegnung Paula Kluck und Benett Busack (TSV Winsen) geschlagen geben.

Im Fighting waren als jüngste Oldenburger Maurice Rühlmann und Andrey Lerch (beide Polizei SV) in der männlichen U 15 bis 55 Kilogramm vertreten. Beide sicherten sich in ihren Vorrundenkämpfen zumeist vorzeitig den Sieg und trafen schließlich im Finale aufeinander. Nach einem packenden Duell stand es 6:6. Somit wurde die Unterbewertung herangezogen, hier hatte Rühlmann die Nase vorn.

Einen rabenschwarzen Tag erwischte Adrian Tamborek (ebenfalls PSV) in der männlichen U 18 bis 73 Kilogramm. „Er konnte leider nicht an die Erfolge des vergangenen Jahres anschließen, verlor den Kampf um Platz drei und belegte somit den undankbaren fünften Platz. Für das nächste Jahr wünschen wir ihm wieder ein besseres Ergebnis“, meinte Trainer Jagusch.

Bei den Senioren (über 20 Jahre) starteten in der weiblichen Klasse bis 70 Kilogramm die PSV-Athletinnen Sarah Kegeler und Verena Rücker. Beide gewannen souverän alle Vorrundenduelle, ehe sich Kegeler im Finale durch technische Überlegenheit vorzeitig den Titel sicherte.

„Wie sich die Kämpfe für Florian Dalle und Björn Haiduk gestalten würden, war vorher nicht abzusehen“, meinte Jagusch zu den beiden PSV-Athleten im Männerwettbewerb bis 69 Kilogramm. Schließlich war es Dalles erster Auftritt in der Seniorenklasse und für Haiduk der allererste Wettkampf überhaupt. „Bei Björn sah man noch die Unerfahrenheit, dennoch konnte er sich einen hervorragenden dritten Platz in einer der stärksten Klassen sichern. Hier machten sich die Erfahrungen in anderen Kampfsportarten bemerkbar“, erklärte Jagusch.

Dalle setzte in jedem Kampf die taktischen Anweisungen des Trainers sehr gut um. Durch seine vorzeitigen Siege erreichte er das Finale gegen Joshua Zeidler (Crocodiles Osnabrück) und gewann auch dieses vorzeitig durch technische Überlegenheit. „Es hätte aber auch schnell anders ausgehen können“, analysierte Jagusch und ergänzte: „An dem hier aufgezeigten Defizit in der Kraft wird aber noch gearbeitet. Das ist für den Einstand in einer neuen Altersklasse völlig normal.“

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