OLDENBURG Beim Ball des Sports in der Oldenburger Weser-Ems-Halle wurden am Sonnabendabend unter großem Applaus der knapp 600 Ballgäste die Sieger der Oldenburger Sportlerwahl 2009 bekannt gegeben und geehrt. In den fünf Kategorien - Sportlerin, Sportler, Mannschaft sowie Nachwuchs männlich und Nachwuchs weiblich - hatten die NWZ-Leser mit ihrer Stimmenverteilung für zum Teil extrem enge Entscheidungen gesorgt.

Besonders knapp war es beim Nachwuchs: In dieser Kategorie wurden zum zweiten Mal in der Geschichte der Gemeinschaftsaktion von NWZ und Stadtsportbund Oldenburg zwei Trophäen vergeben. Bei den Nachwuchssportlerinnen setzte sich die Sprinterin Ruth Spelmeyer vom VfL Oldenburg (2795) mit einem hauchdünnen Vorsprung von nur 33 Stimmen vor der Leichtathletin Friedelinde Petershofen (DSC Oldenburg/2762) durch. Spelmeyer hatte 2009 u.a. im Dress der deutschen U-20-Nationalmannschaft mit der 4x100-m-Staffel den Europameister-Titel gewonnen. Mit dem besten Abstimmungsergebnis aller Nominierten konnte Spelmeyer damit den Sportlerwahl-Titel aus dem Vorjahr verteidigen.

Dieses Kunststück gelang auch Oldenburgs Erfolgsschwimmer Jan David Schepers vom Polizei SV, der erneut zum "Nachwuchssportler des Jahres" gewählt wurde. Der Vize-Juniorenweltmeister über 400 m Lagen, der inzwischen studienbedingt für SG Essen startet, wurde im vergangenen Sportjahr u.a. Dritter bei den deutschen Meisterschaften über 400 m Lagen und vereinigte diesmal 2748 Stimmen auf sich. Zweiter wurde Leichtathlet Arne Surmann (BTB Oldenburg/2293).

Ein NWZ TV-Bericht vom Sportlerball

Eine faustdicke Überraschung gab es derweil bei den Mannschaften. Weil die 23 Sportakrobatinnen der "New Power Generation" des Oldenburger TB, die seit Jahren zu den sechs besten DTB-Showgruppen Deutschlands gehören, in der Wahlperiode derart engagiert die Werbetrommel in eigener Sache gerührt und Wählerstimmen mobilisiert hatten, wurden sie am Sonnabend mit 2336 Stimmen und großem Abstand gegenüber der knallharten Konkurrenz zur "Oldenburger Mannschaft des Jahres 2009" gekürt.

Sie verwiesen damit die EWE Baskets Oldenburg (1706), die in 2009 mit dem Gewinn der deutschen Basketball-Meisterschaft bundesweit für Furore gesorgt hatten, auf den zweiten Platz. Dritte wurden die Bundesliga-Handballerinnen des VfL Oldenburg (1258), die im Vorjahr "Mannschaft des Jahres" geworden waren und den DHB-Pokal gewonnen hatten.

Gewissermaßen als kleiner Trost für die EWE Baskets wurde Jason Gardner, Leistungs- und Sympathieträger des amtierenden deutschen Meisters, mit 2025 Stimmen und großem Vorsprung zum "Sportler des Jahres 2009" gewählt. Auf den Plätzen zwei und drei in dieser Kategorie folgten Ole Harms (Oldenburger Schwimmverein/1258), der Ende des Vorjahres seine Leistungssport-Laufbahn beendete, sowie Tim Carstens (Handball-Torwart der Gehörlosen-Nationalmannschaft vom HSFC Oldenburg/1184).

Auch die Bundesliga-Handballerinnen des VfL gingen nicht leer aus: So durfte sich Kreisläuferin und Nationalspielerin Wiebke Kethorn über den Titel "Oldenburger Sportlerin des Jahres 2009" freuen. Sie hatte im Vorjahr großen Anteil am Gewinn des deutschen Handballpokals und war darüber hinaus vom Bundesinnenministerium mit dem Preis für Fairplay und Toleranz im Sport ausgezeichnet worden.

Von den NWZ-Lesern wurde sie dafür nun mit 2026 Stimmen "belohnt". Kethorn setzte sich damit u.a. vor der Radsportlerin Susanne Juranek (RSC Oldenburg/1689) und Anke Koopmann (Verein Oldenburger Sportkegler/971) durch.

Einen ausführlichen Bericht lesen Sie am Montag in Ihrer NWZ.

Berichte und Bilder zur Sportlerwahl und zum Sportlerball in Oldenburg

Henning Busch Lokalsport / Redaktion Friesland
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