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Oldenburg Einen starken Eindruck haben die Oldenburger Ju-Jutsuka bei den diesjährigen Landesmeisterschaften im Duo und Fighting in Celle hinterlassen. Alle acht Kämpferinnen und Kämpfer vom Polizei SV schafften den Sprung aufs Podium. Zudem sicherte sich das Erfolgsteam des TuS Bloherfelde mit Michelle Perez Topp und Paul Andräs im Formenwettkampf (Duo genannt) Platz eins.

Nachdem sie sich auf Bezirksebene noch mit Platz zwei hatten zufrieden geben müssen, zeigten sich Perez Topp und Andräs bei den Titelkämpfen in Celle, an denen rund 200 Sportlerinnen und Sportler teilnahmen, deutlich verbessert. In der Mixed-Jugendklasse bis 15 Jahre erreichten sie verdient das Finale gegen Paula Kluck und Benett Bussack (TSV Winsen). Nachdem jedes Team die Kür absolviert hatte, stand es unentschieden. In der Verlängerung, in der zugeloste Technikabläufe gezeigt werden müssen, hatten die Oldenburger die besseren Nerven.

Im Fighting der männlichen U 15 bis 55 Kilogramm gewannen die PSVer Andrey Lerch und Maurice Rühlmann wie auf Bezirksebene alle Kämpfe durch technische Überlegenheit und trafen erneut im Finale aufeinander. Dieses Mal erwischte Lerch den besseren Tag und brachte einen sicheren Punktevorsprung über die Zeit.

In der U 18 bis 73 Kilogramm verlor Kai Grundmann seinen Auftaktkampf. „Dies war auf ein psychologisches Problem zurückzuführen, da er zwar den Kampf durch seine Schlag- und Trittkombinationen dominierte, ihm jedoch einfach der Wille zum Sieg fehlte“, meinte PSV-Trainer Jan Jagusch. Vor den folgenden Kämpfen wurde intensiv darüber gesprochen, und Grundmann sicherte sich noch Platz drei.

Bei den Frauen dominierte Aukje Sich ihre Duelle in der Klasse bis 55 Kilogramm mit ihren sehr guten Tritt-Techniken bis zum Finale. Hier traf die ehemalige Junioren-Weltmeisterin auf Sarah-Sophie Danker (MTV Rottorf), die sie aus dem Landeskader-Training gut kennt. „Dieses Wissen konnte sie jedoch nicht in Erfolg ummünzen“, sagte Jagusch über Sich, die sich mit Rang zwei zufrieden geben musste. Auch Verena Rücker trumpfte in der Klasse bis 70 Kilogramm bis zum Finale souverän auf. „Hier zeigte sich bei ihr etwas fehlende Spritzigkeit, die auf das im Kampfsport typische ,Gewicht machen’ zurückzuführen ist“, erklärte Jagusch. Dennoch bestimmte Rücker das Geschehen und triumphierte.

Bei den Männern füllte Florian Dalle in der Klasse bis 69 Kilogramm seine Favoritenrolle aus und sicherte sich Platz eins. Im Wettbewerb bis 62 Kilogramm unterlag Björn Haiduk in seinem ersten Duell dem klaren Favoriten Sebastian Zwetschke (TuS Apelern). Über die Trostrunde erkämpfte er sich aber Platz drei.

In der quantitativ und qualitativ am stärksten besetzten Klasse bis 77 Kilogramm startete Cyprien Labansat. Er bezwang im ersten Kampf den Norddeutschen Meister von 2013, Fabian Röber (KS Lüneburg), verpasste aber gegen den späteren Titelträger Bastian Quirin (TKW Nienburg) den Einzug ins Finale und wurde schließlich Dritter.

In der Vereinswertung belegte der PSV Platz zwei. „Das fühlt sich für alle Beteiligten wie ein Sieg an“, meinte Jagusch angesichts des kleinen Teams: „Diese Auszeichnung ist ein dickes Lob für gute Qualität der Trainingsarbeit im PSV Oldenburg.“

Jan-Karsten zur Brügge Redakteur / Sportredaktion
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