OLDENBURG Trotz des Wintereinbruchs und widriger Anfahrtsbedingungen fanden 160 Teilnehmer den Weg zum 14. Weihnachtsturnier der Ju-Jutsu-Abteilung des Polizei SV. „Sogar aus den Niederlanden hatte sich eine Wettkämpferin auf den Weg nach Oldenburg gemacht“, berichtet Veranstalter Michael Höflich. Später zeigte sich, dass sich ihr weiter Weg gelohnt hatte. Sie erkämpfte sich gleich in zwei Kampfklassen den ersten Platz und wurde von den Kampfrichtern zur besten Technikerin gewählt.

Bevor das Turnier in der Halle der Bereitschaftspolizei begonnen hatte, begrüßte der Präsident des Niedersächsischen Ju-Jutsu-Verbandes Heinrich Conrads (8. DAN Ju-Jutsu) alle Teilnehmer. Im Gepäck hatte er einen 3. DAN, diesen verlieh er Klaus Haase, Judo-Abteilungsleiter des PSV, für das jahrelange Engagement im Ju-Jutsu.

Dann ging es auf den Wettkampfmatten sportlich zur Sache – zunächst im „Fight“ (Kampf). Dort nutzte Sarah Kegeler (PSV), die gerade ihre Kreuzbandverletzung auskuriert hat, das Turnier für den Neueinstieg. Sie kämpfte bei den weiblichen Senioren bis 70 kg und gewann ihre Kämpfe alle vorzeitig. Höflich: „Ein Fingerzeig, der ihre Ambitionen auf den deutschen Meisterschaftstitel 2011 unterstreicht.“

Die Deutsche U-18-Meisterin Jana Krüger (PSV, bis 63 kg) bereitet sich ebenfalls auf die nächste Saison vor und befindet sich in guter Frühform. Bis auf eine Ausnahme gewann sie alle ihre Kämpfe durch ein technisches K.o. vorzeitig. Derweil gewann Lokalmatador Maurice Rühlmann (U 12 bis 46 kg) seinen ersten Kampf überlegen, im zweiten Kampf musste er jedoch verletzungsbedingt aufgeben.

Auch beim Duo (einstudierter Schaukampf) waren PSV-Kämpfer auf Medaillenjagd. So gewannen die beiden Jüngsten, Shalina Stichling und Carmen Ritzau, in spannenden Begegnungen die Goldmedaille in der U 12. Das Duo-Paar Celina Böschen und Sabrina Ritzau (U 15) musste sich erst im Finale ihren Kontrahentinnen vom TSV Elstorf geschlagen geben.

Für den Schwarz-Weiß Oldenburg ging Lennart Schubert (Senioren bis 85 kg) an den Start. Trotz einer Rippenverletzung konnte er sich in der Unterbewertung einen sehr guten zweiten Platz sichern.

Der TuS Bloherfelde war mit sechs jungen Kämpfern vertreten. Jantje Müller erkämpfte sich in der U 15 bis 57 kg ebenso einen guten dritten Platz wie Edgar Maurer in der U 10 bis 30 kg. Christian Heffele (U 12 bis 46 kg) verpasste nach einer langen und erfolgreichen Wettkampfsaison nur knapp den Einzug in die Endrunde.

Dagegen erkämpften sich Mark Gur (U 10 bis 42 kg), sein Bruder Philipp Gur (U 12 bis 34 kg) sowie Michael Kidrowski (U 12 bis 30 kg) jeweils den ersten Platz. Mit diesen drei Goldmedaillen sicherte sich der TuS Bloherfelde den Sieg in der Vereinswertung der Jugend und unterstrich somit seine gute Jugendarbeit. Trainer Uwe Gröber war sehr stolz auf sein Team.

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