Oldenburg /Bad Zwischenahn Indien, China, Frankreich, Russland – wie eine Reise durch die Welt des Schachs liest sich die Siegerliste der vergangenen vier Jahre beim Nordwest-Cup. Und wenn es nach Organisator Jürgen Wempe geht, kommt dieses Jahr ein weiteres Land hinzu: Auch wenn Bayarsaikhan Gundavaa mit einer ELO-Zahl (Spielstärke von Schachspielern) von 2492 nicht ganz vorne in der Meldeliste steht (derzeit: Erik Van den Doel, Niederlande, 2595), traut Wempe dem Großmeister aus der Mongolei den Turniersieg durchaus zu, wenn vom 21. bis 24. Januar in der Wandelhalle der Nordwest-Cup gespielt wird. Der 26-Jährige kommt immerhin mit der Empfehlung des Sieges bei der – ebenfalls von Wempe organisierten – 5. Malta-Open ans Zwischenahner Meer.

Den „touristisch wertvollen“ Aspekt betont Kurdirektor Dr. Norbert Hemken: Die Vergangenheit habe gezeigt, dass „Gäste, die den Ort beim Turnier kennenlernen, wiederkommen – auch ohne Schach zu spielen“. In einer etwas ruhigeren Zeit biete das Turnier Hotellerie und Gastronomie eine Möglichkeit, „den ein oder anderen Gast mehr begrüßen zu können“.

Dass es in diesem Jahr wieder mehr als 300 werden, davon gehen die Organisatoren angesichts der bisherigen Anmeldungen aus. 180 Schachspieler aus elf Nationen hatten bis Montagabend gemeldet, darunter knapp 20 Titelträger. Und selbst für einen neuen Teilnehmerrekord sind sie gerüstet. Der bisherige wurde mit 362 Startern 2014 aufgestellt – für Hemken „eindrucksvolle Ausmaße“. Auch Bürgermeister Dr. Arno Schilling, freut sich auf das „hochrangige Turnier“, durch das die Gemeinde in der Schachwelt bekannt geworden sei.

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Veranstaltet wird das 1999 in Oldenburg ins Leben gerufene und seit 2002 in Bad Zwischenahn ausgetragene Turnier von den Schachvereinen SK Union Oldenburg und SC Schwarzer Springer Bad Zwischenahn.

Zuschauer sind in der Wandelhalle, Auf dem Hohe Ufer 24, willkommen. Gespielt wird Donnerstag ab 16 Uhr, Freitag und Sonnabend ab 10 sowie Sonntag ab 9 Uhr. Einzige Bedingung: Ruhe, um die Konzentration der Spieler nicht zu stören. Ausgespielt werden – nach Leistungsstärke aufgeteilt in drei Turnieren – Preise von mindestens 5000 Euro. Komplettiert wird die Schachwoche mit einem Schülerturnier: Am Donnerstag, 28. Januar, werden 140 bis 150 Kinder und Jugendliche ihre Meister ausspielen.

Markus Minten Leitung / Lokalredaktion
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