Wildeshausen Während zahlreiche Fußballspiele am Nikolauswochenende buchstäblich ins Wasser fielen, liefen die Sportlerinnen und Sportler beim 24. Wildeshauser Nikolauslauf einfach drumherum. Bei dem Kräftemessen, bei dem mehr als 250 Aktive auf eine leicht veränderte Strecke gestartet waren, sicherten sich Aktive von Oldenburger Vereinen mehrere Podestplätze.

Die Änderung war nötig, weil der Radweg unter der B 213 überflutet war. Organisator Torsten Iverssen sprach gar von „Glück“, weil das Wasser in der Nacht zum Sonntag etwas zurückgegangen sei: „Sonst hätten wir auf einer 2-Kilometer-Runde im Kreis laufen müssen.“ So aber konnten die Läufer direkt vor der Pfütze abdrehen und die Bundesstraße ein Stück weiter unterlaufen.

Beim längsten Lauf über 12,5 Kilometer sicherte sich der für die Laufsportfreunde Oldenburg startende Thorsten Pingel in 47:09 Minuten den Sieg vor Steven Jungeilges (1. TCO „Die Bären“, 48:06).

Einwilligung und Werberichtlinie

Ja, ich möchte den täglichen NWZonline-Newsletter erhalten. Meine E-Mailadresse wird ausschließlich für den Versand des Newsletters verwendet. Ich kann diese Einwilligung jederzeit widerrufen, indem ich mich vom Newsletter abmelde (Hinweise zur Abmeldung sind in jeder E-Mail enthalten). Nähere Informationen zur Verarbeitung meiner Daten finde ich in der Datenschutzerklärung, die ich zur Kenntnis genommen habe.

Pingel, der im Vorjahr bereits Zweiter gewesen war, gefiel der Lauf, da die Strecke „eine Steigung hat und anspruchsvoll ist“. Als Vierter hinter Stephan Dodemann (LT Ganderkesee, 48:38) kam DSC-Läufer Norman Ihle (49:19) ins Ziel. Auf Rang sechs landete Wolfgang Grotelüschen (1. TCO, 50:22).

Schnellste Frau war TCO-Teamkollegin Kai Sachtleber (55:53), die bereits zum dritten Mal teilnahm. „Der Lauf ist schön, ich laufe lieber in der Natur als nur auf der Straße“, sagte die Triathletin.

Den Lauf über zwei Kilometer, der den „Läufern mit den kürzeren Beinen“ vorbehalten war, wie Mit-Organisator Ralf Beduhn es ausdrückte, gewann zum dritten Mal in Folge Fynn Grotelüschen vom SV Wildeshausen.

Erster des Laufes über 6,3 Kilometer war Miguel Molero aus Schleswig, der einen Besuch bei Freunden in der Nähe zum Start nutzte. Er setzte sich vom Start weg an die Spitze und gewann in 21:34 Minuten. Dahinter formierte sich eine Dreiergruppe, die lange Zeit gemeinsam dem stürmischen Gegenwind der Wildeshauser Geest trotzte. Am Ende setzte sich NWZ-Volontär Mathias Freese durch, der etwa 500 Meter vor dem Ziel einen Angriff von Jens Oliver Müller konterte. Nach einem langgezogenen Schlussspurt wurde der 29-jährige DSC-Athlet eine Sekunde vor Müller (Harpstedter TB) in 25:45 Minuten Zweiter. Andreas Thurau (Wildeshauser LT, 25:56) landete auf Rang vier.

Hinter dem schnellsten A-Jugendlichen Moritz Held (5. in 28:32) und dem schnellsten A-Schüler Mika Ostendorf (6. in 28:42) kam Christiane Golenia (LC Hansa Stuhr, 30:06) als schnellste Frau ins Ziel.

Michael Hiller Lokalsportredaktion / Redaktion Wildeshausen
Mathias Freese Redakteur / Sportredaktion
Meine Themen: Verpassen Sie keine für Sie wichtige Meldung mehr!

So erstellen Sie sich Ihre persönliche Nachrichtenseite:

  1. Registrieren Sie sich auf NWZonline bzw. melden Sie sich an, wenn Sie schon einen Zugang haben.
  2. Unter jedem Artikel finden Sie ausgewählte Themen, denen Sie folgen können.
  3. Per Klick aktivieren Sie ein Thema, die Auswahl färbt sich blau. Sie können es jederzeit auch wieder per Klick deaktivieren.
  4. Nun finden Sie auf Ihrer persönlichen Übersichtsseite alle passenden Artikel zu Ihrer Auswahl.

Ihre Meinung über 

Hinweis: Unsere Kommentarfunktion nutzt das Plug-In „DISQUS“ vom Betreiber DISQUS Inc., 717 Market St., San Francisco, CA 94103, USA, die für die Verarbeitung der Kommentare verantwortlich sind. Wir greifen nur bei Nutzerbeschwerden über Verstöße der Netiquette in den Dialog ein, können aber keine personenbezogenen Informationen des Nutzers einsehen oder verarbeiten.