Oldenburg /Winsen Der Siegeszug der Ü-40-Männer von BW Bümmerstede und FC Ohmstede wurde bei den 14. Niedersächsischen Meisterschaften im Hallenfußball in Winsen erst im Halbfinale gestoppt. Die Blau-Weißen verloren gegen den späteren Sieger VfL Wolfsburg 1:4, die Ohmsteder waren beim 2:5 gegen Hannover 96 chancenlos.

„Hannover war die beste Mannschaft des Turniers. Gegen uns hat ihr Torwart immer bis zur Mittellinie mitgespielt, diese Taktik kannten wir nicht“, meinte FCO-Spieler Thomas Pauly. „Wolfsburg hat richtig guten Fußball gespielt. Wir haben gegen die in Unterzahl ein Tor kassiert und damit war das Spiel entschieden. Mit Platz drei sind wir aber sehr zufrieden“, sagte BWB-Teammanager Sven Oellerich.

Kampf um Platz drei

Im Neunmeterschießen um Platz drei behielten die Blau-Weißen mit 3:0 gegen Ohmstede die Oberhand. Das Finale gewann Wolfsburg überraschend 2:1 gegen Hannover 96.

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Für die Ohmsteder begann das Turnier wie befürchtet, sie verloren das erste Spiel gegen TuS Niedernwöhren 0:3, gewannen dann aber gegen SV Altenoythe 2:1. Danach demontierten sie die TuSG Ritterhude mit 9:0 und beendeten nach dem 2:0 gegen VfL Borsum ihre Vorrunde als Zweiter.

BWB kam ungeschlagen ins Achtelfinale. Die Bümmersteder starteten mit einem 1:1 gegen SG Bösel/Thüle, es folgten ein 2:0 gegen SG Döhlen/Großenkneten und ein 2:2 gegen Viktoria Thiede. Mit dem 1:0 gegen den Buchholzer FC sicherten sie sich schließlich Platz zwei in der Vorrunde.

Danach marschierten beide Teams im Gleichschritt durch die K.o-Runden. BWB bezwang im Achtelfinale Niedernwöhren 1:0, FCO gewann mit dem gleichen Ergebnis gegen Bösel/Thüle. Im Viertelfinale schlugen die Bümmersteder Vorwärts Nordhorn 3:0, Ohmstede setzte sich gegen TSV Gevesdorf im Neunmeterschießen mit 4:2 durch. Das Ausscheiden im Halbfinale nahmen beide Teams dann gelassen hin.

„Wir waren jetzt fünf Jahre hintereinander immer unter den ersten Vier. Zweimal haben wir den Titel gewonnen, einmal waren wir Zweiter und einmal Vierter. Platz drei fehlte uns noch“, kommentierte Oellerich das Ergebnis seiner Mannschaft. „Unser erstes Spiel war katastrophal, danach haben wir unsere Spielweise umgestellt und selbst mehr gemacht. Mit jedem Sieg wurden wir selbstbewusster, es war dann wie ein Selbstläufer“, sagte Pauly.

Gemeinsame Party

Nach dem Turnier feierten die Spieler beider Mannschaften miteinander auf der „Players-Night“. „Wir und Ohmstede haben den Oldenburger Fußball sehr gut präsentiert“, sagte Oellerich. Beide Mannschaften haben sich durch das Erreichen des Halbfinales für die Meisterschaft 2019 in Diepholz qualifiziert.

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