Oldenburg Im Schnelldurchgang haben die Volleyballerinnen des Oldenburger TB ihr erstes Saison-Heimspiel in der Regionalliga für sich entschieden. Während die Frauen dem SC Spelle-Venhaus beim 3:0 kaum eine Chance ließen, machten es ihre Vereinskollegen nebenan sehr spannend. Mit großem Kämpferherz sicherten sich die OTB-Männer durch ein 3:2 gegen Mitaufsteiger Wolfenbüttel die ersten Punkte.

Frauen: OTB - SC Spelle-Venhaus 3:0 (25:19, 25:16, 26:24). „Ich freue mich, dass wir den Esprit und Drive aus dem ersten Spiel mitnehmen konnten“, sagte Trainer Stephan Bauer, dessen Team sich eine Woche nach dem 3:1 in Braunschweig auch gegen den Drittliga-Absteiger keine Blöße gab. Die couragiert auftretenden Oldenburgerinnen zeigten ein starkes Aufschlagspiel und gestatteten dem Gegner so kein variables Angriffskonzept.

Besonders Hannah Niehoff schaffte es immer wieder, die starke Hauptangreiferin der Gäste zu verteidigen. Nach zwei dominanten Sätzen (25:19, 25:16) ließ die Konzentration bei den Gastgeberinnen etwas nach, doch eine Aufschlagserie von Rieke Bruhnken sorgte nach einem 19:21-Rückstand für eine 24:21-Führung. Ein 26:24 brachte schließlich den ganz klaren Erfolg.

„Wir haben es geschafft, Spelle nicht ins Spiel kommen zu lassen“, meinte Bauer und verteilte Sonderlobe an Lena Kohlmeier und Niehoff: „Lena hat sehr variabel und clever zugespielt. Hannah hat nicht nur in der Verteidigung gut gearbeitet, sondern auch die Übersicht und der Druck vorne waren wirklich gut.“

Männer: OTB - Wolfenbütteler VC 3:2 (21:25, 25:22, 18:25, 25:23, 15:10). Der erste Durchgang war beiderseits von Fehlaufschlägen und Unsicherheiten geprägt. Die Gäste patzten etwas weniger und gewannen den Satz 25:21. Deutlich engagierter und mit mehr Mut erkämpften sich die OTBer ein 25:22 in Abschnitt zwei, ließen aber wieder nach.

Fehler in der Annahme, im Block und im Aufschlag zerrten an den Nerven von Trainer Sönke Seveke: „Wir haben uns im dritten Durchgang nicht clever angestellt und nicht das gewünschte flexible Spiel gezeigt, was uns ausmacht“, klagte er.

Die Gastgeber gaben den dritten Satz 18:25 ab und standen im vierten Spielabschnitt trotz einiger Wechsel beim Stand von 17:23 mit dem Rücken zur Wand. Zuspieler Jannis Jargow wendete aber mit einer Traumaufschlagserie von sieben Punkten in Folge den Satz- und Spielverlust ab. Im Tiebreak entschied die Einwechslung von Jason Prostka das Spiel. Mit fünf von Erfolg gekrönten Aufschlägen in Folge wurde der 17-Jährige zum Matchwinner.

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