Oldenburg Aufstiegsträume, sicheres Mittelfeld oder Abstiegskampf: Auf die beiden Regionalliga-Mannschaften der Volleyballabteilung des OTB kommen an diesem Wochenende richtungweisende Duelle zu. Die Männer empfangen am Samstag Göttingen, ehe die ebenfalls zu Hause noch ungeschlagenen Frauen tags darauf den starken VfL Lintorf erwarten.

Männer: OTB - ASC 46 Göttingen (Samstag, 20 Uhr, Halle Haarenesch). Nach ihren starken Auftritten in den vergangenen Spielen wollen die Oldenburger im Duell mit dem Tabellenvorletzten unbedingt die weiße Heim-Weste wahren. „Göttingen ist verletzungsgeschwächt und steht unten. Wir sind guter Hoffnung, weiterhin zu Hause ungeschlagen zu bleiben“, zeigt sich OTB-Coach Sönke Seveke optimistisch. Ihm steht mit Trainerkollege Jan Hartkens ein reduzierter Kader zur Verfügung. Für Manos Deluweit und Jason Prostka käme ein Einsatz noch zu früh.

Mit ihren neun Punkten (jeweils drei Heimsiege und Auswärtsniederlagen) sind die Oldenburger als Aufsteiger aktuell guter Vierter. Göttingen hat mit insgesamt erst sieben Satzgewinnen und nur einem Tiebreak-Sieg im Duell mit Schlusslicht Wolfenbüttel bisher alles andere als überzeugt. Die Tabellensituation möchte Sevecke aber gar nicht zu sehr in den Vordergrund stellen: „Unser Credo ist, dass wir mit unserer jungen Mannschaft von Spiel zu Spiel arbeiten. Die Leistung im jeden einzelnen Spiel ist entscheidend.“

Frauen: OTB - VfL Lintorf (Sonntag, 16 Uhr, Halle Haarenesch). „Im vergangenen Spiel sind wir nur hinterhergelaufen, konnten nicht unser Spiel machen“, sagt OTB-Coach Stephan Bauer mit Blick auf die 1:3-Pleite beim VC Osnabrück, durch die der Höhenflug der nun viertplatzierten Oldenburgerinnen böse ausgebremst wurde.

Jetzt trifft der ehemalige Tabellenzweite aus Oldenburg auf den derzeitigen Zweiten aus dem Landkreis Osnabrück. Die Frauen aus der Volleyball-Hochburg am Nordrand des Wiehengebirges dürften mit mächtig viel Selbstbewusstsein anreisen. Zuletzt feierte Lintorf drei 3:0-Siege in Serie.

Insbesondere die Rückkehr der Ausnahmespielerin Larissa Claassen verstärkte im Sommer den Kader von Lintorf. Die ehemalige Beachkaderspielerin für Niedersachsen, die an zahlreichen nationalen Meisterschaften teilnahm, sorgt mit ihrer Erfahrung aus höheren Spielklassen für die größte Bedrohung.

„Sie ist eine gestandene Stammspielerin in der zweiten Liga gewesen und ist ungewohnt stark für unsere Liga“, weiß Bauer natürlich ganz genau und sieht den Schlüssel für den Erfolg am Sonntag darin, wieder selber mehr das Spiel zu bestimmen: „Gegen Lintorf müssen wir wieder mit unseren Stärken den Druck hochhalten – Grundlage dafür ist ein solides Aufschlag-/Annahmespiel.“

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