Oldenburg Ein Déjà-vu haben die Volleyballer des Oldenburger TB bei ihrer 1:3-Heimniederlage gegen den USC Braunschweig II erlebt, während die Vereinskolleginnen in der Frauen-Regionalliga ihren Trainer beim 3:2 in Langenhagen an seine emotionalen Grenzen brachten.

Männer: Oldenburger TB - USC Braunschweig II 1:3 (25:17, 23:25, 15:25, 19:25). Wie im Hinspiel brillierten die Oldenburger im ersten Satz, ehe der Gegner aufdrehte und alle drei Punkte einsackte. „Ich habe lange keine Mannschaft gesehen, die so kon­stant gut aufgeschlagen und angegriffen hat. Das war am Ende eine Lehrstunde“, sagte Coach Lars Drantmann.

Er hatte zuvor mit Trainerkollege Jörg Johanning einen alten Bekannten reaktiviert. Zuspiel-Fuchs Benjamin Steffen, der vor zwei Jahren seine Karriere beendet hatte, sprang für das Heimspiel ein und ersetzte den erneut ausgefallenen Niels Galle. „Benni hat das klasse gemacht, aber das war uns auch irgendwie klar“, sprach Drantmann voll des Lobes für den Pritscher, der früher bei zahlreichen Dritt- und Regionalliga-Duellen Regie geführt hat.

Einwilligung und Werberichtlinie

Ja, ich möchte den täglichen NWZonline-Newsletter erhalten. Meine E-Mailadresse wird ausschließlich für den Versand des Newsletters verwendet. Ich kann diese Einwilligung jederzeit widerrufen, indem ich mich vom Newsletter abmelde (Hinweise zur Abmeldung sind in jeder E-Mail enthalten). Nähere Informationen zur Verarbeitung meiner Daten finde ich in der Datenschutzerklärung, die ich zur Kenntnis genommen habe.

Auch Steffen konnte die Niederlage aber nicht verhindern, da die Braunschweiger trotz kleinen Kaders immer besser ins Spiel kamen. „Sie haben das Niveau angezogen – wir konnten nicht mehr mithalten“, sagte Drantmann, dessen Team vor dem Derby am kommenden Sonntag um 16 Uhr bei der zweitplatzierten VSG Ammerland als Tabellensechster vier Punkte vor der Abstiegszone rangiert.

Frauen: SC Langenhagen - Oldenburger TB 2:3 (27:29, 28:26, 27:25, 17:25, 12:15). „Das Spiel hat mich emotional an meine Grenzen geführt, nun bin ich froh über den Sieg“, konstatierte OTB-Trainer Stefan Noltemeier nach dem Duell, das wie ein offener Schlagabtausch beim Boxen ohne Deckung verlief. Sein Team holte Satz eins, habe die beiden folgenden Abschnitte aber durch „unnötige Geschenke in den kleinen Elementen“ abgegeben.

„Ich musste die Mannschaft auf den Pott setzen, das wurde dann laut. Aber das Team ist dann zusammengerückt und hat gewonnen“, erklärte Noltemeier, dessen Standpauke Wirkung zeigte. Gerade das Zusammenspiel von Diagonalangreiferin Jule Schnibbe und Zuspielerin Liska Treude brachte immer wieder Punkte.

Im Tiebreak besiegelte Kapitän Lea Peters mit zwei Aufschlagpunkten den Auswärtssieg, durch den die Oldenburgerinnen Platz drei vor dem letzten Spiel des Jahres am kommenden Samstag (20 Uhr, Sporthalle Haarenesch) verteidigt haben.

Meine Themen: Verpassen Sie keine für Sie wichtige Meldung mehr!

So erstellen Sie sich Ihre persönliche Nachrichtenseite:

  1. Registrieren Sie sich auf NWZonline bzw. melden Sie sich an, wenn Sie schon einen Zugang haben.
  2. Unter jedem Artikel finden Sie ausgewählte Themen, denen Sie folgen können.
  3. Per Klick aktivieren Sie ein Thema, die Auswahl färbt sich blau. Sie können es jederzeit auch wieder per Klick deaktivieren.
  4. Nun finden Sie auf Ihrer persönlichen Übersichtsseite alle passenden Artikel zu Ihrer Auswahl.

Ihre Meinung über 

Hinweis: Unsere Kommentarfunktion nutzt das Plug-In „DISQUS“ vom Betreiber DISQUS Inc., 717 Market St., San Francisco, CA 94103, USA, die für die Verarbeitung der Kommentare verantwortlich sind. Wir greifen nur bei Nutzerbeschwerden über Verstöße der Netiquette in den Dialog ein, können aber keine personenbezogenen Informationen des Nutzers einsehen oder verarbeiten.