Oldenburg Komplette Langeweile im Meisterrennen der Volleyball-Verbandsliga hat der Oldenburger TB II durch einen weiteren Derbysieg bei der SG Ofenerdiek/Ofen verhindert. Gäbe es die OTB-Reserve nicht, würde die SGO mit weißer Weste von der Spitze grüßen. Nach dem 3:2 im Hinspiel sicherte sich der Tabellenzweite aber durch ein 3:1 nun sogar alle drei Punkte.

„Der OTB hat brutal aufgeschlagen, gefühlt kamen die Dinger mit 100 km/h flach übers Netz“, meinte SGO-Trainer Olaf Gloystein zur Leistung der OTBer: „Vor allem technisch haben sie gezeigt, was sie können.“

Sein Team hatte sich in der ersten Partie des Tages schon beim 3:1 gegen Abstiegskandidat BC Cuxhaven schwer getan. „Ich kannte den Gegner nicht so wirklich und habe ihn vollkommen unterschätzt“, gab Gloystein zu, dass es ein Fehler gewesen sei, zunächst nicht die beste Sechs aufzubieten. Nach vielen missglückten Aufschlägen und fehlender Kon­stanz in der Annahme mühten sich die Ofenerdieker zu einem 25:22, 23:25, 25:18, 25:15.

Einwilligung und Werberichtlinie

Ja, ich möchte den täglichen NWZonline-Newsletter erhalten. Meine E-Mailadresse wird ausschließlich für den Versand des Newsletters verwendet. Ich kann diese Einwilligung jederzeit widerrufen, indem ich mich vom Newsletter abmelde (Hinweise zur Abmeldung sind in jeder E-Mail enthalten). Nähere Informationen zur Verarbeitung meiner Daten finde ich in der Datenschutzerklärung, die ich zur Kenntnis genommen habe.

„Also gegen uns wird das so aber nicht reichen“, lautete der Kommentar des wartenden OTB-II-Trainers Niclas Thuernagel und wurde für diese Aussage nicht bestraft. Die Talente im Team sowie die Ex-Regionalliga-Spieler Olaf Jahnke und Jan Hartkens zeigten dem Meisterfavoriten die Grenzen auf und siegten 25:22, 26:24, 11:25, 30:28.

Im vierten Satz zeigte das Schiedsgericht beim Stand von 26:26 Gloy­stein die Rote Karte, weil er regelwidrig eine Auszeit beantragt hatte. Anders als im Fußball bedeutet die keinen Platzverweis, sondern einen Punkt für den Gegner. „Das ärgert mich tierisch, vielleicht können wir ohne die Karte den Satz noch holen – und im Tiebreak weiß man nie“, sagte der SGO-Trainer.

„Wir wollten zu jeder Zeit mit Mut agieren. Vor allem im Service, aber auch im eigenen Angriff – damit wir sie gar nicht ins Spiel kommen lassen“, sagte Thuernagel nach dem Duell mit den Tabellenführern, die sich mit 28 Punkten aus elf Partien in die vierwöchige Weihnachtspause verabschiedet haben. Der OTB II (10 Spiele, 21 Zähler) gastiert am kommenden Samstag noch beim viertplatzierten VSK Osterholz-Scharmbeck (10, 16).

Meine Themen: Verpassen Sie keine für Sie wichtige Meldung mehr!

So erstellen Sie sich Ihre persönliche Nachrichtenseite:

  1. Registrieren Sie sich auf NWZonline bzw. melden Sie sich an, wenn Sie schon einen Zugang haben.
  2. Unter jedem Artikel finden Sie ausgewählte Themen, denen Sie folgen können.
  3. Per Klick aktivieren Sie ein Thema, die Auswahl färbt sich blau. Sie können es jederzeit auch wieder per Klick deaktivieren.
  4. Nun finden Sie auf Ihrer persönlichen Übersichtsseite alle passenden Artikel zu Ihrer Auswahl.

Ihre Meinung über 

Hinweis: Unsere Kommentarfunktion nutzt das Plug-In „DISQUS“ vom Betreiber DISQUS Inc., 717 Market St., San Francisco, CA 94103, USA, die für die Verarbeitung der Kommentare verantwortlich sind. Wir greifen nur bei Nutzerbeschwerden über Verstöße der Netiquette in den Dialog ein, können aber keine personenbezogenen Informationen des Nutzers einsehen oder verarbeiten.