Oldenburg Den finalen Akt einer Saison, die beide Mannschaften unter neuer Führung angegangen waren, nehmen die Volleyballerinnen und Volleyballer des OTB an diesem Wochenende in den Regionalligen in Angriff. Mit dem Abschneiden unter der Regie von Stefan Noltemeier und Panos Tsironis kann der Verein absolut zufrieden sein. Die Männer werden die Saison auf Rang drei beenden, die Frauen können die gleiche Position noch erreichen.

Männer: Oldenburger TB - MTV Gifhorn (Samstag, 19 Uhr, Sporthalle Haarenesch). „Wir wollen mit den Fans den Abschluss einer sehr guten Saison feiern“, sagt OTB-Trainer Panos Tsironis, der mit seiner jungen Mannschaft noch einmal zeigen will, oben hinzugehören. Mit 14 Siegen aus 17 Spielen und 41 Punkten hat das im Schnitt nur 21 Jahre alte Team die Erwartungen übertroffen, auch wenn sich der Traum vom Aufstieg (noch) nicht erfüllt hat.

Die Oldenburger, die in der vergangenen Spielzeit gegen den Abstieg gekämpft hatten, trumpften mit ihrem neuen Trainer auf und hielten im Meisterrennen mit VfL Lintorf (46) und VSG Ammerland (44) lange mit. Tsironis ist überzeugt, „dass der OTB eine große Zukunft hat.“ Teammanager Hubert Kuglemeyer, der zusammen mit dem Griechen vor der Saison zum OTB kam, sieht das ähnlich: „Wir haben hier sehr viele Möglichkeiten und Potenzial, doch wir müssen daran arbeiten – auch das Umfeld soll stimmen.“

Frauen: Oldenburger TB - SC Spelle-Venhaus (Sonntag, 16 Uhr, Sporthalle Haarenesch). Um dem VC Osnabrück (31 Zähler, spielt beim siebtplatzierten SC Langenhagen) noch Platz drei abzuluchsen, braucht der OTB (30) ein erfolgreiches Saisonfinale gegen den Tabellenzweiten (36). „Spelle sollte für alle Motivation genug sein, wir wollen noch einmal alles geben“, sagt Stefan Noltemeier.

Der „Volleyball-Philosoph“, der zuvor Stephan Bauer unterstützt hatte, war im Sommer 2018 zum Cheftrainer aufgestiegen. Er baute das Team um, sorgte für neue Taktik-Aspekte wie Kombinationsangriffe und schnelleres Zuspiel sowie für eine gefestigtere Defensive. Einen großen Trainingsschwerpunkt legte er auf die Block-Abwehr. Der Ex-Zweitligaspieler (unter Tsironis) war stets ein starker Abwehr- und Annahmespezialist, weswegen ihm diese Elemente „total wichtig“ sind.

Letztlich überzeugt die Mannschaft vor allem mit Teamgeist – Zusammenhalt, Stimmung und Emotionalität sind oft der Schlüssel für den Erfolg. „Gelingt es uns, keine einfachen Punkte an Spelle zu vergeben, und sind wir gleichzeitig aggressiv, engagiert und aufmerksam, dann wird es ein sehr spannendes und packendes Duell“, prognostiziert Noltemeier.

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