Oldenburg Unter ungünstigen Voraussetzungen sind die Spieler von SWO ins erste Spiel nach dem Wiederaufstieg in die Oberliga gestartet: Ohne Sebastian Door, der nach mehrjähriger Tischtennis-Pause eigentlich als neue Nummer eins eingeplant war, und Andre Stang schlugen sich die Oldenburger gegen den Badenstedt SC achtbar, unterlagen aber knapp 7:9.

Door ist noch nicht ins Training eingestiegen. Ob der frühere Zweitligaspieler überhaupt noch als Verstärkung parat stehen wird, scheint sogar aktuell eher fraglich. Der an Position drei eingeplante Stang fehlte wegen eines beruflichen Auslandsaufenthaltes. Für das Duo sprangen Jan-Christoph Appeldorn und Felix Barrenschee ein.

Trotz der Umstellungen war gegen den direkten Konkurrenten im Abstiegskampf mehr drin, so dass die Niederlage umso schmerzlicher war. „Spielerisch war das ein ordentlicher Saisonauftakt. Nach dem guten Start hätten wir uns dann aber doch zumindest einen Punkt erhofft“, meinte SWO-Kapitän Benjamin Ohlrogge.

Nach den Doppeln hieß es 2:1. Ohlrogge und Barrenschee hatten dabei das Einserdoppel der Gäste knapp mit 3:2 geschlagen. Appeldorn und Daniel Bock standen kurz davor, für einen perfekten Start zu sorgen: Nach einer 2:0-Satzführung vergaben sie aber im dritten Durchgang einen Matchball und machten im fünften nach einer 6:2-Führung keinen Punkt mehr.

Im Einzel bauten Ohlrogge, Barrenschee und ein starker Nico Schulz mit zwei Siegen die Führung auf 6:4 aus. Dann aber kippte die Partie, es folgten drei Niederlagen. Besonders beeindruckt waren die Zuschauer dabei von Baden­stedts Linkshänder David Salim, der seine deutlichen athletischen Nachteile gegen Ohlrogge mit gutem Ballgefühl beim Rückhand-Block und bei präzisen Vorhand-Angriffen mehr als ausglich.

Appeldorn sorgte dann noch einmal für Hoffnung im Lager der Gastgeber als er gegen Klaudius Krapiec einen 4:8-Rückstand im fünften Satz in ein 12:10 umbog – wichtig für den Oldenburger, der im ersten Einzel eine 8:5-Führung im Entscheidungsdurchgang nicht nach Hause gebracht hatte. Barrenschee schaffte es dann aber zu selten, Andrej Paskalevs harte Vorhandschüsse abzuwehren.

Im Schlussdoppel unterlagen Hendrik Z’dun und Schulz nach gewonnenem ersten Satz gegen Salim und Jan-Helge Petri. „Schade, da wäre heute auch in dieser Aufstellung etwas drin gewesen“, fand Ohlrogge. Für SWO punkteten damit Schulz/Z’dun, Ohlrogge/Barrenschee, Schulz (2), Ohlrogge, Appeldorn und Barrenschee.

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