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A293 in Oldenburg
Spätestens Freitag wieder freie Fahrt auf der Autobahn

Oldenburg Dieser Punkt kam unerwartet, im ganz engen Abstiegskampf aber wie gerufen: Durch ein 8:8 gegen den bis dahin auf Rang drei liegenden TuS Lutten haben die Tischtennis-Spieler von SWO im Kampf um den Klassenerhalt in der Oberliga am Samstag einen weiteren kleinen Schritt gemacht. Im Abschlussdoppel wäre für die Oldenburger sogar noch mehr drin gewesen.

Hendrik Z’dun und Daniel Bock hatten im Duell mit Agnius Kacerauskas und Rimas Lesiv beim 9:7 im zweiten Satz die Chance auf eine 2:0-Führung wie später eine 5:1-Führung im fünften Satz vergeben. Am Ende retteten die beiden litauischen Nationalspieler das Unentschieden für die Gäste.

„Trotzdem müssen wir im Endeffekt absolut zufrieden sein“, meinte Andre Stang, Oldenburgs Nummer zwei, und ergänzte: „Wir haben auch einige knappe Fünfsatzspiele geholt und hatten eigentlich nicht mit Zählbarem gerechnet.“

Das SWO-Sextett, das jetzt mit 8:26 Punkten Abstiegsrelegationsrang acht belegt, wollte eigentlich nur im Spielverhältnis nicht zu viel Boden auf den MTV Wolfenbüttel (mit 5:27 Zählern auf dem direkten Abstiegsrang neun) und den Baden­stedter SC (punktgleich mit Schwarz-Weiß auf Nichtabstiegsplatz sieben) verlieren. Letzterer gewann das direkte Duell am Sonntag beim MTV 9:4.

Da jedes Spiel entscheidend sein kann wollten die Schwarz-Weißen gegen Lutten ein klares 2:9 wie im Hinspiel verhindern. Darum wurde auch das Doppel drei mit Benjamin Ohlrogge und Felix Barrenschee vermeintlich besonders stark aufgestellt. Die Rechnung ging mehr als auf. Das Duo gewann 11:9 im fünften Satz gegen Marvin Schlicker und Jan Vodde. Auch Z’dun und Bock punkteten gegen Audrius Kacerauskas und Kristof Sek. Fast hätte es sogar 3:0 gestanden, Stang und Nico Schulz verloren gegen Agnius Kacerauskas und Lesiv nur mit 9:11 im fünften Durchgang.

Im Einzel behauptete SWO zunächst die Führung – auch weil Stang die Nerven behielt, als sein Gegenüber Agnius Kacerauskas beim Stand von 9:9 im vierten Satz plötzlich seine Aufschläge monierte. Im fünften Durchgang wehrte der Oldenburger schließlich zwei Matchbälle ab und gewann mit 12:10. Auch Z’dun spielte stark auf, er besiegte Audrius Kacerauskas in fünf Sätzen und unterlag Sek nur ganz knapp mit 2:3. Ärgerlich: Im ersten Satz hatte er dabei ein 10:5 nicht nach Hause bringen können.

Die größten Vorteile hatten die Gastgeber aber im unteren Paarkreuz. Schon in der ersten Einzelrunde hatte Felix Barrenschee den Rivalen Jan Vodde immer wieder mit seinen Abwehrbällen entnervt, während Bock sich ganz knapp im Linkshänder-Duell gegen Aufschlagkünstler Schlicker durchsetzte.

Als aus der 6:3-Führung durch vier Niederlagen in Folge ein 6:7 und damit der erste Rückstand geworden war, trumpften Barrenschee und Bock wieder ganz stark auf. Sie siegten jeweils in drei Sätzen und waren damit die Garanten für den wichtigen Bonuspunkt im Abstiegskampf.

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