Oldenburg Mit zwei deutlichen Derbysiegen hat sich das ambitionierte OTB-Team in der Tischtennis-Landesliga weiter in Richtung Tabellenspitze vorgearbeitet. Einem 9:1 bei SWO II folgte tags darauf ein 9:2 gegen den Hundsmühler TV. Die Reserve von Schwarz-Weiß holte beim SV Wissingen ein 8:8 und liegt nun in der Tabelle einen Punkt vor Bümmerstede, das Oesede II klar unterlag (1:9).

BW Bümmerstede - SF Oesede II 1:9. „Das war eine klare Angelegenheit, da war nicht viel mehr für uns zu holen“, meinte Wido Stucke nach dem Spiel gegen den ungeschlagenen Tabellenführer. Immerhin gewannen er und Andrej Geyer ihr erstes Doppel der Saison – und das gleich mit 3:0 gegen Fynn Pörtner und Michael Saffran, das Spitzendoppel des Gegners. Im Einzel war der Gegner aber zu stark für das BWB-Team, in dem Stanislaw Ribel Frank Szesny ersetzte. „Wir haben das Spiel schnell abgehakt und legen unser Augenmerk auf die nächsten, wichtigeren Partien“, erklärte Stucke.

SW Oldenburg II - Oldenburger TB 1:9. „Das Ergebnis ging so schon in Ordnung, der OTB ist einfach stärker“, fand SWO-Mannschaftsführer Johannes Lahring. „Das war eine deutlich bessere Mannschaftsleistung als noch zuletzt beim 8:8 in Molbergen“, meinte Gäste-Kapitän Lothar Rieger. Während der OTB in voller Besetzung antrat, fehlte bei Schwarz-Weiß weiter der verletzte Ralf Herold. Die taktische Maßnahme der Gastgeber, ihre wohl stärkste Paarung auf Position drei zu setzen, verpuffte. „Wir wollten wenigstens ein Doppel gewinnen“, erklärte Lahring. Doch Daniel Bock und Alex Oleinicenko unterlagen Nicolai Popal und Rieger in fünf Sätzen.

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In den Einzeln baute der OTB die Führung schnell aus. Den einzigen Punkt für die Gastgeber holte Oleinicenko mit taktisch cleverem Spiel gegen Rieger zum Stand von 1:8. Für die Gäste punkteten Thuong Nguyen/Dirk Vogelsang, Tim Ackermann/Toby Schüler, Popal/Rieger, Popal (2), Ackermann, Schüler, Nguyen und Vogelsang.

SV Wissingen - SW Oldenburg II 8:8. „Das war eigentlich zu wenig, da hatten wir uns schon mehr erhofft“, haderte Lahring nach dem mageren Remis, bei dem die Schwarz-Weißen schon 6:2 geführt hatten. „Aber dann ist das Spiel irgendwie gekippt, es funktionierte nicht mehr viel“, berichtete der Kapitän. Fünf Einzel in Folge gingen an die Gastgeber, die nun auch die knappen Duelle gewannen. So unterlag der verunsichert spielende Oleinicenko nach 2:1-Führung gegen Stefan Falke noch 8:11 im fünften Satz. Lahring gab in einem von vielen langen Ballwechseln geprägten Spiel gegen Nico Schmidtke den entscheidenden Durchgang 9:11 ab. Besonders überraschend kam die Niederlage von Bock gegen den risikoreich angreifenden Michael Stüer.

Immerhin stoppten Jürgen Malohn und Jochen Röben die Niederlagen-Serie, ehe Oleincenko noch Leon Behrensen unterlag, im Enddoppel aber wieder stärker agierte und mit Bock wenigstens noch in drei knappen Sätzen das Remis rettete. Für SWO II punkteten damit Bock/Oleinicenko (2), Heinrich Enneking/Lahring, Bock, Lahring, Malohn (2) und Röben.

Oldenburger TB - Hundsmühler TV 9:2. Gegen den hoch gehandelten HTV hatte sich der Turnerbund auf harte Gegenwehr eingestellt. Tatsächlich gab es viele knappe Spiele auf hohem Niveau, meist aber mit dem besseren Ende für den OTB. Zahlreiche Duelle gingen über die volle Distanz. Ngyuen/Vogelsang unterlagen gleich Andre Meyer/Cuong Ngyuen mit 2:3, ehe Ackermann/Schüler den Spieß durch ein 3:2 gegen Marek Janssen/Johannes Siepker umdrehten. Popal/Rieger bezwangen Rene Clauß und den für den verletzten Jürgen Jesse eingesprungenen Alexander Wreden sicher.

Im Einzel erhöhten die Hausherren rasch die Führung, hatten aber immer wieder Schwertarbeit zu verrichten. Besonders umkämpft war die Partie von Vogelsang gegen Cuong Ngyuen, in der der Oldenburger nach 10:8-Führung im fünften Durchgang noch mit 10:12 das Nachsehen hatte. „Das war schon hohes Landesliga-Niveau und eine starke Leistung, dass wir uns auch in vielen knappen Spielen mit starker Gegenwehr durchgesetzt haben“, freute sich Rieger. Es punkteten für den OTB Ackermann/Schüler, Popal/Rieger, Popal (2), Ackermann (2), Schüler, Nguyen und Rieger.

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